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Cataclysm

Thron der Vier Winde

Der Thron der Vier Winde ist Al'Akirs schwebende Festung im Himmelswall. Während des Kataklysmus wurde der grenzenlose Himmel dort zur Kriegsmaschine gegen Uldum, bis der Windfürst auf seinem eigenen Element fiel.

Thron der Vier Winde
Geschichte und Hintergründe

Eine Festung ohne Erde

Der Thron der Vier Winde schwebt im Himmelswall über einem endlosen Abgrund. Plattformen liegen getrennt in Wolken und Sturm, verbunden nicht durch feste Straßen, sondern durch den Wind selbst. Für Wesen des Bodens wirkt der Ort wie eine Architektur, die jede vertraute Sicherheit verweigert. Für Luftgeister ist gerade diese Bewegung Heimat.

Al'Akir herrschte von dort über den Himmelswall. Der Thron war Audienzraum, Machtzentrum und letzte Verteidigung seines Reiches. Sein Name versprach eine Ordnung aller Himmelsrichtungen, doch diese Ordnung ruhte nicht auf Gleichgewicht. Jeder Wind musste sich dem Fürsten fügen, dessen Laune zwischen scheinbarer Ruhe und vernichtendem Sturm wechseln konnte.

Das Konklave auf getrennten Plattformen

Anshal, Nezir und Rohash bildeten das Konklave des Windes. Jeder verkörperte eine andere Strömung: heilende, eisige oder schneidende Luft. Sie standen auf eigenen Plattformen und unterstützten einander über die Zwischenräume hinweg. Nur wer alle drei beinahe zugleich bezwang, konnte verhindern, dass die anderen den Gefallenen wieder aufrichteten.

Ihre Anordnung machte Al'Akirs Herrschaft sichtbar. Unterschiedliche Kräfte blieben getrennt und wurden erst im gemeinsamen Befehl zur Waffe. Ein Angreifer konnte nicht auf einer Plattform bleiben und so tun, als sei der restliche Himmel bedeutungslos. Der Thron zwang zur Bewegung, zum Teilen der Aufmerksamkeit und zu dem Eingeständnis, dass ein Sturm selten aus nur einer Richtung kommt.

Der Riss über Uldum

Todesschwinges Ausbruch beschädigte die Grenzen der Elementarebenen. Über Uldum öffneten sich Wege in den Himmelswall. Al'Akir verbündete sich mit dem schwarzen Drachen und wollte die titanischen Hallen der Ursprünge erobern. Seine Truppen griffen Tol'vir an und verwandelten die Luft über der Wüste in ein weiteres Heer des Kataklysmus.

Damit änderte sich die Bedeutung des Thrones. Er war nicht länger nur Sitz eines eingesperrten Fürsten, sondern Ausgangspunkt einer Invasion in die Welt, aus der die Titanen ihn verbannt hatten. Al'Akir sprach von Freiheit aus Ketten, doch die Tol'vir sollten diese Freiheit als Unterwerfung erleben. Der Windfürst wollte keine Grenze mehr über sich dulden und zog deshalb neue Grenzen um alle, die unter seinem Himmel lebten.

Der Kampf im Sturm

Streiter gelangten von Uldum aus in den Himmelswall. Sie bezwangen das Konklave und traten Al'Akir entgegen. Während des Kampfes zerbrach selbst der letzte feste Boden. Die Angreifenden wurden in den Sturm getragen und mussten den Wind nutzen, der sie zugleich vernichten sollte.

Al'Akir fiel in seiner persönlichen Domäne. Anders als ein Elementar, der außerhalb seiner Ebene nur vorübergehend zerstreut wird, starb er am Ort seiner tiefsten Bindung. Der Thron blieb zurück, doch der Befehl, der jede Strömung zusammengezwungen hatte, war verstummt. Ein Bauwerk aus bewegter Luft konnte den Tod seines Herrschers überdauern, ohne so zu tun, als sei nichts geschehen.

Ein leerer Sitz und ein anderer Wind

Nach dem Kataklysmus blieb die Herrschaft über den Himmelswall zunächst offen. Später erweckte der Irdene Ring Thunderaan neu. Der frühere Windprinz wurde Elementarfürst und führte die Luftgeister gegen die Legion. Der Machtwechsel fand nicht dadurch statt, dass Al'Akirs Thron einen unveränderten Nachfolger auswählte, sondern weil Verbündete eine zerstreute Essenz sammelten und ihr eine neue Aufgabe ermöglichten.

Der Thron der Vier Winde erinnert an die Größe des Sturms und an die Begrenztheit jedes Wesens, das ihn vollständig besitzen will. Seine Plattformen stehen noch immer getrennt über dem Abgrund. Unter Al'Akir bedeutete ihr Zusammenspiel Gehorsam gegenüber einem Mittelpunkt. Nach ihm kann dieselbe Luft andere Verbindungen tragen. Ein Thron im Himmel wirkt ewig, weil nichts um ihn altert wie Stein; doch selbst dort ist Herrschaft nur so dauerhaft wie die Winde, die sich noch in ihre Richtung zwingen lassen.

Quellen

Warcraft Wiki: Throne of the Four Winds
Warcraft Wiki: Conclave of Wind
Warcraft Wiki: Skywall