Ein Dorf zwischen Bergen und Meer
Zouchin liegt tief unter den Gipfeln Kun-Lais an der Nordküste. Fischer fahren vom Strand hinaus, während Händler und Reisende in der Nordwindtaverne Schutz vor den kalten Winden suchen. Das Dorf ist der Mittelpunkt der gleichnamigen Provinz. Seine Bewohner leben weit entfernt von den großen Tempeln im Süden und sind dennoch über Küstenwege, Familien und Handel mit dem übrigen Pandaria verbunden.
Zu den Familien des Ortes gehören die Salbeiblüten. Yalia Salbeiflüster stammt aus Zouchin und trat später den Shado-Pan bei. Ihre Herkunft zeigt, wie der Orden seine Mitglieder aus ganz Pandaria gewann. Wer an der ruhigen Küste aufwuchs, konnte eines Tages an der Schlangenwirbelsäule oder gegen die Sha kämpfen. Die Sicherheit des Dorfes beruhte auf Menschen, deren Dienst oft fern ihrer Heimat stattfand.
Die Zandalari greifen an
Als Zandalari an Kun-Lais Küste landeten, belagerten sie Zouchin. Der Angriff sollte Aufmerksamkeit binden. Während die Dorfbewohner um ihre Häuser kämpften, bereiteten die Trolle auf der Insel der Abrechnung ihre eigentliche Unternehmung vor: die Rückkehr Lei Shens. Die Zandalari suchten in dem toten Donnerkönig einen Verbündeten, der ihrem geschwächten Reich wieder Macht verschaffen sollte.
Die Bewohner verteidigten das Dorf gemeinsam mit Helfern von Horde und Allianz. Der erste Angriff wurde zurückgeschlagen, doch die Küste blieb bedroht. Die Zandalari kehrten Monate später mit größerer Macht zurück. Diesmal mussten die Bewohner fliehen. Schiffe nutzten Zouchin als Verbindung zwischen Pandaria und der Donnerinsel. Aus einem Fischerdorf wurde ein militärischer Hafen für einen wiedererweckten Kaiser.
Nach dem Donnerkönig
Lei Shen fiel im Thron des Donners, und die Zandalari verloren ihren mächtigsten Partner in Pandaria. Damit endete die unmittelbare Besetzung der Küste, doch der Angriff hatte gezeigt, wie leicht abgelegene Orte zum Werkzeug größerer Pläne werden konnten. Zouchin war nicht wegen eines eigenen Schatzes angegriffen worden. Das Dorf lag am richtigen Ort, um eine andere Operation zu verbergen und später zu versorgen.
Die Bewohner kehrten zu Fischerei und Handel zurück. Die Brauerei Sturmbräu plante mit Unterstützung des örtlichen Flottenmeisters Tswen-luo Salbeiblüte sogar eine Niederlassung. Solche Pläne wirken klein neben dem Krieg gegen Lei Shen. Für Zouchin waren sie jedoch das eigentliche Zeichen des Sieges: Die Küste sollte wieder von Menschen genutzt werden, die dort leben wollten, nicht von einer Flotte, die sie nur als Durchgang zu einem fremden Thron betrachtete.