Fandrals Antwort auf das Saronit
Als sich Saronit durch Nordend ausbreitete, suchten Druiden des Zirkels des Cenarius nach einer Möglichkeit, die Verderbnis einzudämmen. Fandral Hirschhaupt nahm einen Ast Nordrassils und pflanzte ihn in den Grizzlyhügeln. Aus ihm wuchs Andrassil, die Krone des Schnees.
Der Plan schien zunächst zu gelingen. Die Wurzeln stabilisierten das Land und hielten das Blut Yogg-Sarons zurück. Fandral hatte jedoch ohne die Drachenaspekte gehandelt. Anders als Nordrassil erhielt der neue Baum keinen gemeinsamen Segen und keinen Schutz vor den Mächten unter der Erde.
Ein Weg in den Smaragdgrünen Traum
Andrassils Wurzeln drangen tief genug vor, um Yogg-Sarons Gefängnis zu berühren. Der Alte Gott nutzte die Verbindung des Baumes zum Smaragdgrünen Traum. Sein Einfluss breitete sich in jener Sphäre aus, die als ursprüngliches Abbild Azeroths gedacht war, und half bei der Entstehung des Smaragdgrünen Alptraums.
Als die Druiden die Gefahr erkannten, fällten sie den Baum. Sie nannten die Überreste Vordrassil, die zerbrochene Krone. Das Fällen stoppte das Wachstum, konnte aber den bereits geöffneten Weg nicht ungeschehen machen.
Grizzlemaw zwischen den Wurzeln
Furbolgs errichteten später Grizzlemaw in den gewaltigen Resten. Für sie boten Stamm und Wurzeln Schutz, doch Yogg-Sarons Flüstern blieb im Holz und in der Erde. Stämme wurden aggressiv oder wahnsinnig, ohne zu verstehen, dass ihre Heimat auf einer Wunde im Gefängnis eines Alten Gottes lag.
Vordrassil gehört zu Fandrals folgenschwersten Entscheidungen. Er wollte Azeroth schützen und handelte mit der Macht eines Weltbaums, ohne alle Folgen zu kennen. Die Ruine beweist nicht, dass sein Ziel falsch war. Sie zeigt, wie eine schnelle Lösung eine Gefahr tiefer in die Welt verlagern konnte.