Madrigosa vom blauen Schwarm
Madrigosa gehörte zu den blauen Drachen und beherrschte jene Frost- und Arkanmagie, mit der ihr Schwarm die Ordnung der Magie bewahren sollte. Als die Legion auf Quel'Danas den Sonnenbrunnen für Kil'jaedens Ankunft missbrauchte, griff sie in den Kampf ein. Für sie war der Brunnen nicht nur eine Quelle der Blutelfen, sondern ein Knoten gewaltiger Energie, dessen Verderbnis ganz Azeroth bedrohte.
Vor dem Plateau traf Madrigosa auf Brutallus. Sie schloss den Grubenlord zeitweise in Eis ein, konnte seine Kraft jedoch nicht brechen. Brutallus befreite sich, verwundete sie tödlich und ließ ihren Leib auf dem verseuchten Boden zurück. Die Niederlage war bitter, weil Madrigosa aus eigenem Entschluss gekommen war, um andere zu schützen. Gerade dieser Leib wurde nun gegen ihr Ziel verwendet.
Die Geburt von Teufelsruch
Teufelsenergien drangen in den toten Drachen ein. Madrigosas Frost wurde nicht ausgelöscht, sondern mit dämonischer Verderbnis verbunden. Als Teufelsruch erhob sie sich erneut: ein Frostwyrm, dessen Atem Krankheit und grünes Feuer verbreitete. Der neue Name markierte den Verlust ihrer Person. Von Madrigosas Entscheidung blieb nur die Macht, die nun fremdem Willen diente.
Nachdem Brutallus gefallen war, stand Teufelsruch den Angreifern im Weg. Dadurch musste die Zerschmetterte Sonne nicht nur einen Dämon besiegen, sondern auch eine frühere Verbündete erlösen. Der Kampf zeigte, wie die Legion Zeit gewann: Selbst eine Niederlage konnte vorbereitet sein, weil ein zuvor geraubter Körper den Platz des gefallenen Wächters einnahm.
Eine Geschichte geraubter Identität
Teufelsruch ist vor allem Madrigosas Tragödie. Der Drache fiel bei dem Versuch, eine Quelle der Magie zu retten, und wurde durch dieselbe Verderbnis, die er bekämpfte, verformt. Ihr Schicksal verbindet den Sonnenbrunnen mit anderen Taten der Legion und der Geißel: Mächtige Wesen werden nicht nur getötet. Ihre Herkunft, ihre Fähigkeiten und sogar ihre Opferbereitschaft werden gegen ihre früheren Verbündeten gerichtet.