Kael’thas kehrt nach Hause zurück
Kael’thas war in der Festung der Stürme besiegt worden, doch sein Tod war nicht endgültig. Diener der Legion fanden ihn und hielten ihn mit Teufelsmagie am Leben. Eine grüne Kristallvorrichtung ersetzte, was von seinem geschundenen Körper nicht mehr funktionierte. Als er nach Quel’Danas zurückkehrte, war von dem Prinzen, der einst sein Volk retten wollte, nur noch ein fanatischer Diener Kil’jaedens geblieben.
Die Terrasse der Magister wurde zu seinem Stützpunkt. Von dort aus überwachten seine Anhänger die Insel und schützten die Vorbereitungen am Sonnenbrunnen.
Die Insel von Quel’Danas
Quel’Danas beherbergte den Sonnenbrunnen, die wichtigste magische Quelle der Hochelfen und späteren Blutelfen. Nach Arthas' Angriff war der ursprüngliche Brunnen zerstört worden, doch seine Macht blieb in veränderter Form erhalten. Kael’thas wollte diese Quelle nun als Portal für Kil’jaeden benutzen.
Damit richtete sich sein Verrat gegen den Kern der eigenen Kultur. Der Mann, der die Blutelfen nach dem Verlust des Sonnenbrunnens geführt hatte, kehrte zurück, um ihren heiligsten Ort der Legion zu öffnen.
Vexallus, Delrissa und die Verteidiger
Selin Feuerherz entzog Kristallen Energie, Vexallus bestand selbst aus reiner arkaner Kraft, und Priesterin Delrissa führte eine Gruppe kampferprobter Gefährten. Die Verteidigung der Terrasse verband Blutelfen, Magie und Verbündete der Legion. Jeder Abschnitt sollte Zeit gewinnen, bis das Ritual am Sonnenbrunnen vollendet war.
Diese Gegner waren keine zufälligen Bewohner eines Palastes. Sie gehörten zu Kael’thas' letzter Gefolgschaft und hatten sich mit ihm gegen die übrigen Blutelfen gestellt.
Der endgültige Fall des Prinzen
Am Ende der Terrasse stellte sich Kael’thas erneut seinen Gegnern. Er sprach noch immer von Größe und Schicksal, doch sein Plan diente nicht mehr seinem Volk. Sein Tod war diesmal endgültig. Er stoppte jedoch nur den Mann, nicht das bereits begonnene Ritual.
Der eigentliche Kampf führte weiter zum Sonnenbrunnenplateau, wo Kil’jaedens Ankunft verhindert werden musste. Die Terrasse ist daher Übergang und Abschluss zugleich: Sie beendet Kael’thas' persönliche Geschichte und öffnet den letzten Abschnitt des Krieges um Quel’Danas.