Eine draenische Stadt in den Ebenen
Telaar wurde in Nagrand in der Architektur der Draenei errichtet. Brücken verbanden erhöhte Plattformen, während Kristalle und geschwungene Steinbauten an jene Kultur erinnerten, die Argus verlassen und auf Draenor eine neue Heimat geschaffen hatte. Die Lage über den Ebenen schützte den Ort vor vielen unmittelbaren Angriffen.
Der Krieg gegen die Orcs und die spätere Zerstörung Draenors trafen auch die Bewohner Telaars. Viele Draenei hatten durch Felenergie ihre Verbindung zum Licht und ihre frühere Gestalt verloren. Einige dieser Zerschlagenen gerieten unter Akamas Führung oder in die Gewalt anderer Herren. Andere suchten in Nagrand einen eigenen Weg.
Die Kurenai
Die Kurenai sammelten sich in Telaar. Ihr Name wurde mit Erlösung und Loslösung verbunden, denn sie wollten nicht zu den Verlorenen gehören, die sich von Verzweiflung, Gewalt oder fremder Magie beherrschen ließen. Kurene führte die Gemeinschaft, während Arechron die Verteidigung organisierte.
Telaar gab den Zerschlagenen damit etwas zurück, das ihnen viele andere verweigerten: eine Heimat, in der ihre veränderte Gestalt nicht über ihren Wert entschied. Die Gebäude stammten aus der Kultur der Draenei, doch die Gemeinschaft darin musste sich nach dem Zusammenbruch dieser Welt neu erfinden.
Zwischen Ogern und Mag'har
Nagrand war trotz seiner Schönheit kein friedliches Land. Oger aus Kriegshymnenfeste und anderen Stellungen bedrohten Telaar, während die Mag'har in Garadar ihre eigene Zukunft aufbauten. Beide Siedlungen waren von Überlebenden bewohnt, deren Völker einst gegeneinander gekämpft hatten.
So standen Garadar und Telaar wie zwei Antworten auf Draenors Verwüstung in derselben Ebene. Die Mag'har bewahrten eine unverdorbene orcische Herkunft; die Kurenai bestanden darauf, trotz ihrer körperlichen Veränderung Draenei zu bleiben. Telaar erzählt deshalb weniger von einer großen Eroberung als vom schwierigen Aufbau einer Gemeinschaft, nachdem Herkunft allein keinen sicheren Platz mehr gewährte.