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Tausendwintersee
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Tausendwintersee

Der Tausendwintersee ist ein gefrorenes titanisches Sperrgebiet zwischen Drachenöde und Sholazarbecken. Unter seiner Festung liegt Archavons Kammer, in der Riesen mächtige Relikte der Titanen bewahren.

Der See und die Titanenfestung

Das Gebiet war einst ein großer See im Westen Nordends. Mit der fortschreitenden Vereisung erstarrte sein Wasser, doch unter Eis und Schnee blieben titanische Anlagen erhalten. Eine Festung mit mächtigen Mauern schützte den Zugang zu Archavons Kammer.

In dieser Kammer wachten Archavon und weitere elementare Riesen über Relikte von kaum abschätzbarer Macht. Sie betrachteten sich nicht als Verbündete sterblicher Reiche. Ihr Auftrag stammte aus einer viel älteren Ordnung, und jeder Eindringling erschien ihnen als möglicher Räuber.

Horde und Allianz kämpfen um ein fremdes Erbe

Während des Krieges gegen den Lichkönig beanspruchten Horde und Allianz die Festung. Belagerungsmaschinen fuhren über das Eis, Mauern wechselten den Besitzer, und beide Fraktionen wollten den Zugang zu den titanischen Vorräten kontrollieren. Aus einem alten Sperrgebiet wurde ein Schlachtfeld ihres eigenen Krieges.

Der Konflikt zeigt, wie schnell die gemeinsame Bedrohung durch Arthas hinter dem Streit um Macht zurücktrat. Die Relikte sollten den Feldzug stärken, doch jede Seite fürchtete zugleich, die andere könne sie zuerst erhalten. Die Wächter in der Kammer sahen darin wahrscheinlich nur eine Bestätigung ihres Misstrauens.

Ein Ort, der niemandem gehört

Tausendwinter war weder eine verlassene Ruine noch eine neutrale Lagerstätte. Die Riesen erfüllten ihren Auftrag weiter, und die Festung war Teil eines titanischen Systems, dessen Regeln die Neuankömmlinge kaum verstanden. Der Besitz der Mauern bedeutete daher nicht, dass ihre Geheimnisse wirklich beherrscht wurden.

Zwischen den großen Feldzügen Nordends steht der Tausendwintersee für einen zweiten Krieg, den Horde und Allianz trotz Arthas weiterführten. Sie kamen, um die Welt vor dem Lichkönig zu retten, und kämpften zugleich darum, wer nach diesem Sieg über die Waffen der Vergangenheit verfügen würde.