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Serpentinenherz
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Serpentinenherz

Am Serpentinenherz vollenden Pandaren eine riesige Jadestatue als künftiges Gefäß Yu'lons. Der Kampf zwischen Horde und Allianz zerstört das Werk und befreit das Sha des Zweifels aus seinem unterirdischen Gefängnis.

Ein Jahrhundert Arbeit für Yu'lon

Im Zentrum des Jadewalds errichteten Pandaren eine gewaltige Statue der Jadeschlange. Arbeiter aus vielen Dörfern lieferten Stein und Jade, Bildhauer formten Schuppen und Hörner, und Lehrensucher bewahrten die Bedeutung des Werkes. Die Statue sollte nicht bloß Yu'lon ehren. Wenn das Leben der Himmlischen Erhabenen sich seinem Ende näherte, konnte ihr Geist in einen neuen Körper übergehen. Das Serpentinenherz war als Gefäß für eine solche Wiedergeburt bestimmt.

Fast ein Jahrhundert lang wuchs das Monument über dem Wald. Seine Vollendung verband Handwerk, Glauben und die Vorstellung, dass Erneuerung Vorbereitung braucht. Yu'lon war nicht unsterblich im einfachen Sinn. Auch sie musste einen Übergang akzeptieren und darauf vertrauen, dass spätere Generationen das notwendige Werk zu Ende führten.

Der Fraktionskrieg erreicht die Baustelle

Mit Horde und Allianz kamen Streitkräfte in den Jadewald, die einander schon vor ihrer Landung als Hauptfeind betrachteten. Beide suchten Verbündete unter Hozen und Jinyu und verwandelten lokale Spannungen in militärische Fronten. Der Kampf verlagerte sich schließlich zum Serpentinenherz. Dort setzten die Armeen Sprengstoff und schwere Waffen ein, obwohl sie kaum verstanden, was unter dem Monument lag.

Die Statue wurde zerstört. Jahrzehnte gemeinsamer Arbeit zerbrachen innerhalb weniger Augenblicke, und Yu'lons vorgesehenes Gefäß ging verloren. Für die Pandaren war dies nicht nur Sachschaden. Fremde hatten einen heiligen Zusammenhang vernichtet, weil ihr eigener Krieg wichtiger erschien als alles, was sie in dem neuen Land noch nicht begriffen hatten.

Das Sha des Zweifels wird frei

Unter dem Serpentinenherz lag ein Gefängnis des Sha des Zweifels. Die Gewalt an der Oberfläche und das Misstrauen beider Fraktionen schwächten seine Bindung. Als die Statue fiel, brach das Sha hervor. Es nährte sich von der Unsicherheit der Beteiligten: von der Frage, ob Verbündete treu blieben, ob der Krieg gerecht war und ob Verständigung nicht nur eine Falle des Gegners darstellte.

Der freigesetzte Zweifel erfasste den Tempel der Jadeschlange und bedrohte Yu'lon selbst. Erst dort konnte das Sha bezwungen werden. Die Schäden am Serpentinenherz blieben dennoch bestehen. Der Ort wurde zum ersten großen Beweis dafür, dass Horde und Allianz Pandarias alte Gefahren nicht nur bekämpften. Durch ihre Art Krieg zu führen konnten sie diese Gefahren überhaupt erst freisetzen.