Ehre und StärkeBlackmoore
Rixxa Fluxflamme
Bosse

Rixxa Fluxflamme

Rixxa Fluxflamme war die gefeierte Chemikerin und fröhliche Brandstifterin der Venture Company. Sie überwachte die Herstellung des Azeritkatalysators, füllte die Fabrik mit giftigen Pfützen und behandelte jede drohende Explosion als weiteren Beweis dafür, dass Forschung ohne Skrupel besonders unterhaltsam sein konnte.

Der Weg nach Das RIESENFLÖZ!!

Unter Kezan verwandelte die Venture Company den Fund von Azerit in einen industriellen Raubzug. Bohrer fraßen sich durch Stein, Katalysatoren machten das Blut Azeroths zur Ware und Präsident Ratztunk träumte vom Rang eines Handelsprinzen. Das RIESENFLÖZ!! war Mine, Fabrik und Denkmal einer Gier, die selbst eine verwundete Welt nur als Geschäftschance betrachtete. In Rixxa Fluxflamme nahm ein eigener Teil dieser Geschichte Gestalt an.

Rixxa besaß echtes Können. Sie verstand Stoffe, Druck und Verbrennung gut genug, um aus rohem Azerit einen Katalysator für die Industrie der Venture Company zu gewinnen. Doch Wissen erhielt bei ihr keinen moralischen Rahmen. Jede stärkere Reaktion war Erfolg, solange sie sich verkaufen oder gegen jemanden richten ließ. Die Gefahr für Arbeiter wurde zu einem Problem der Reinigung, nicht zu einem Grund, die Produktion anzuhalten.

Die Fabrik verdichtet Azeroths Schmerz

Azerit war das Blut einer verwundeten Welt. In Rixxas Anlagen wurde es nicht nur gesammelt, sondern chemisch verändert und für weitere Verwendung vorbereitet. Rohre, Pumpen und Behälter machten aus kosmischem Leid einen Lieferprozess. Wo Azerokk die Wunde im Stein spürte, sah Rixxa eine außergewöhnliche Substanz mit hervorragenden Eigenschaften für Feuer und Beschleunigung.

Im Kampf sprühte Rixxa giftigen Azeritkatalysator über die Plattform. Die Pfützen blieben liegen und nahmen mit jeder Salve mehr Raum. Ihr Labor wurde zur Landschaft ihrer Verantwortungslosigkeit. Nichts verschwand nach dem Versuch. Jeder Rückstand wartete auf den nächsten Körper, während die Chemikerin bereits eine neue Düse ausrichtete.

Der Treibstrahl ordnet das Gift neu

Rixxa setzte einen kräftigen Treibstrahl ein, der Menschen und Katalysatorpfützen über den Boden schob. Damit beherrschte sie nicht nur die Erzeugung, sondern auch die Verteilung ihrer Verschmutzung. Wer falsch stand, wurde direkt in die giftige Masse gedrängt. Wer aufmerksam blieb, konnte freie Wege bewahren und Rixxas eigenes Labor gegen den Plan seiner Aufseherin ordnen.

Rixxa lachte über Explosionen und behandelte den Kampf wie eine Vorführung. Ihre Freude war nicht kindliche Neugier. Sie beruhte auf der Gewissheit, dass gewöhnlich andere den Preis ihrer Versuche bezahlten. Als die Verteidiger die Distanz schlossen, konnte sie sich nicht länger hinter Rohrleitungen und Arbeitern verbergen. Zum ersten Mal wurde die Chemikerin selbst Teil jener unkontrollierten Reaktion, die sie so gern auslöste.

Die Venture Company vergisst brauchbare Talente nicht

Spätere Ereignisse zeigten Rixxa erneut an der Spitze eines Überfalls, diesmal gegen die Dunkeleisenzwerge in den Schwarzfelstiefen. Ihre Leute stahlen Eisenfeind, und sie entkam zunächst mit Hilfe eines Meuteverprüglers. Dass sie nach dem RIESENFLÖZ!! wieder auftauchte, passt zur Welt der Goblins: Eine Niederlage beendet eine Karriere selten, solange Wissen, Rücksichtslosigkeit und ein neuer Vertrag noch Gewinn versprechen.

Rixxas Anlage fiel, aber die Förderkette endete erst bei Mogul Ratztunk. Er hatte Maschinen, Geister und Chemikerin zwischen sich und jede Verantwortung gestellt. Nun führte der Weg zur Rakete, mit der er über seinem Besitz schwebte. Die giftigen Spuren auf dem Fabrikboden waren dabei die ehrlichere Bilanz seines Unternehmens als jede Zahl, die seinen erträumten Aufstieg zum Handelsprinzen belegen sollte.