Wächterin des Nexus
Hasabel hielt den Portalnexus von Antorus. Dort zeigte sich eine der gefährlichsten Stärken der Brennenden Legion: Sie konnte ihre Kräfte nicht nur auf Argus sammeln, sondern durch Tore aus fernen Welten in denselben Kampf ziehen. Hasabel selbst sprach von Streitkräften im ganzen Kosmos, die ihrem Befehl folgten.
Die Begegnung nennt drei dieser Ziele klar. Xoroth war eine Welt infernalischer Hitze und verbrannter Knochen. Rancora lag voller fauliger Becken und krabbelnder Dämonen. Nathreza war einst eine Welt der Magie und des Wissens, nach ihrer Zerstörung jedoch eine verdrehte Ruine, aus der niemand entkommen sollte.
Drei Tore, drei Schrecken
Hasabel öffnete ein Tor nach Xoroth und nutzte dessen Feuer gegen die Angreifer. Aus Rancora kamen die spinnenartigen Aranasi und andere Schrecken der Welt. Das Tor nach Nathreza stand unter dem Schutz des Nathrezim Lord Eilgar und setzte auf Schatten und Verwirrung. Die Portale sind damit keine bloßen Kulissen: Jedes brachte eine andere Gefahr in die Halle.
Wie weit Hasabels Macht außerhalb dieses Nexus reichte, ist nicht genauer überliefert. Der Kampf belegt jedoch genug. Sie war die Hüterin eines Knotenpunkts, an dem Antorus die Wunden vieler unterworfener Welten sichtbar machte und gegen seine Feinde richtete.
Ein Weg durch die Dunkelheit
Mit Hasabels Niederlage fiel kein jedes Tor der Legion im ganzen Kosmos. Aber der Weg durch ihren Nexus war offen. Die Angreifer hatten eine Hüterin besiegt, die Entfernungen zu Waffen machen konnte, und sahen dabei, wie viele Welten der Kreuzzug bereits in seine eigene Kriegslandschaft verwandelt hatte.