Ein Zufluchtsort im verseuchten Land
Als die Geißel Lordaeron verwüstete, blieben in den Östlichen Pestländern nur wenige sichere Orte. Die Kapelle des Hoffnungsvollen Lichts wurde zu einem Sammelpunkt des Argentumkreuzzugs und seiner Vorgänger. Von hier aus kämpften Paladine, Priester und Soldaten gegen Untote, während Naxxramas über der Region schwebte.
Die Kapelle wirkte bescheiden, doch ihr Boden war heilig. Unter ihr lagen die Gebeine vieler Menschen, die bei der Verteidigung Lordaerons gefallen waren. Ihre gemeinsame Opferbereitschaft erfüllte den Ort mit einer Macht, die weit über Mauern und Garnison hinausging.
Darion Mograine und der Angriff der Todesritter
Der Lichkönig schickte seine neue Generation von Todesrittern gegen die Kapelle. Darion Mograine führte den Angriff und glaubte, im Namen seines Herrn einen entscheidenden Sieg zu erringen. Tirion Fordring stellte sich ihm entgegen, während das Licht der Gefallenen die Angreifer schwächte.
Als Darion erkannte, dass der Lichkönig seine Ritter nur geopfert hatte, wandte er sich gegen ihn. Der Angriff endete nicht mit der Zerstörung der Kapelle, sondern mit der Befreiung der Ritter der Schwarzen Klinge. Tirion erhob den Aschenbringer und gründete aus Argentumdämmerung und Silberner Hand den Argentumkreuzzug.
Ein Ort, an dem die Toten die Lebenden schützen
Später blieb die Kapelle Zentrum im Kampf gegen Geißel und Legion. Selbst als Todesritter erneut nach der Macht unter dem geweihten Boden griffen, widersetzte sich der Ort. Die Gebeine waren kein zu bergender Vorrat, sondern Teil eines Versprechens zwischen den Gefallenen und den Lebenden.
Die Kapelle steht damit für eine seltene Umkehrung der Pestländer. In einer Region, in der Tote gewöhnlich als Waffen gegen die Lebenden erhoben wurden, bewahrten die Toten hier ihren eigenen Willen und schützten jene, die den Kampf fortsetzten.