Eine Stadt aus der Zeit des Amani-Reiches
Jintha'Alor wurde von Waldtrollen des alten Amani-Reiches errichtet und nach dem Anführer Jintha benannt. Die terrassenförmig ansteigende Stadt war nach Zul'Aman eines ihrer größten Zentren. Auch nachdem das Reich zerfiel, blieb sie ein sichtbarer Anspruch auf die alte Herrschaft der Trolle im Hinterland.
Lange kontrollierte der Blutfratzenstamm die Stadt. Von den oberen Altären aus beherrschten Priester und Krieger die umliegenden Wege. Ihre Macht beruhte nicht nur auf Waffen, sondern auf der Bereitschaft, Gefangene den Loa und dunklen Göttern zu opfern.
Hakkars Ei und die Gefangenen der Blutfratzen
Die Priesterin Hexx verehrte Hakkar den Seelenschinder. Bruchhauertrolle wurden verschleppt, Hauptmann Malkhor ermordet und Ältester Torntusk für ein Opfer vorbereitet. Auch die Wildhammer litten unter den Angriffen; der Greif Scharfkralle wurde in der Stadt gefangen gehalten.
In Jintha'Alor lag außerdem ein uraltes Ei, das mit Hakkar verbunden war. Der Troll Yeh'kinya täuschte Reisende und benutzte ihre Hilfe, um Hakkars Rückkehr vorzubereiten. So führte die Geschichte der Stadt weit über das Hinterland hinaus bis in den Versunkenen Tempel und nach Zul'Gurub.
Belagerung und Machtwechsel
Wildhammer und Bruchhauer griffen Jintha'Alor aus unterschiedlichen Gründen an. Die Zwerge wollten ihre Gefangenen retten und die Überfälle beenden; die Bruchhauer suchten Vergeltung und eine sichere Zukunft. Nach dem Kataklysmus wandten sich die Blutfratzen Shadra zu und versuchten, die Spinnenloa mit Blutopfern zurückzurufen.
Am Ende beanspruchten die Bruchhauer Teile der Stadt für sich und die Horde. Jintha'Alor blieb jedoch kein sauberer Sieg. Jede neue Herrschaft musste mit den Altären, Opfern und Ansprüchen leben, die sich über Jahrtausende in den Stein eingeschrieben hatten.