Ein kleiner Stamm bleibt der Horde verbunden
Nach der Niederlage der alten Horde verließen viele Waldtrolle ihre orcischen Verbündeten. Die Bruchhauer waren zu wenige, um die gefangenen Orcs zu befreien, doch sie betrachteten das frühere Bündnis nicht als bedeutungslos. Diese Haltung machte sie bei anderen Trollstämmen zu Außenseitern.
Um weiteren Angriffen zu entgehen, zogen sie an die abgelegene Küste des Hinterlands und errichteten dort ihr Dorf. Als sie von Thralls neuer Horde erfuhren, schickten sie Boten. Thrall und die Bruchhauer schlossen einen Pakt gegenseitiger Hilfe, der dem kleinen Stamm Schutz bot, ohne seine Eigenständigkeit aufzuheben.
Zwischen Wildhammern und Blutkult
Die Bruchhauer standen in Feindschaft zu den Wildhammerzwergen und besonders zum Blutfratzenstamm in Jintha'Alor. Bei einem nächtlichen Überfall wurden Ältester Torntusk und Hauptmann Malkhor verschleppt. Malkhor wurde ermordet; Torntusk sollte dem Blutgott Hakkar geopfert werden.
Hordekämpfer drangen in die Trollstadt ein und befreiten den Ältesten. Für das Dorf war dies mehr als eine Rettungsmission. Die neue Horde bewies, dass das Bündnis nicht nur auf alten Erinnerungen beruhte, sondern in einer gegenwärtigen Krise Bestand hatte.
Der Weg nach Jintha'Alor
Nach dem Kataklysmus gingen die Bruchhauer selbst zum Angriff über. Von ihrem Dorf aus unterstützten sie die Eroberung von Jintha'Alor und verdrängten die Blutfratzen. Damit wandelte sich der Stamm vom bedrängten Außenseiter zu einer regionalen Macht, die Anspruch auf die alte Trollstadt erhob.
Das Dorf der Bruchhauer zeigt eine andere Seite der Waldtrolle als Zul'Aman. Seine Bewohner bewahrten Traditionen und Rivalitäten, entschieden sich aber für die Horde. Ihre Geschichte handelt davon, wie ein kleiner Stamm durch Loyalität überlebt und dadurch zugleich neue Feindschaften auf sich zieht.