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Hochstade
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Hochstade

Hochstade ist der hastig errichtete Hafen der Allianz im Schattenhochland. Von hier aus unterstützt Kurdran Wildhammer die örtlichen Clans, während Allianz und Horde um eine Küste kämpfen, die beide für ihren Feldzug gegen Todesschwinge benötigen.

Eine Festung, die noch nicht fertig war

Als die Allianz das Schattenhochland erreichte, besaß sie dort keinen sicheren Hafen. Hochstade wurde an der Westküste auf felsigen Inseln errichtet, die durch Brücken und Stege miteinander verbunden waren. Die Bauarbeiten liefen noch, als bereits Soldaten, Greifenreiter und Versorgungsschiffe eintrafen. Der Ort war weniger eine gewachsene Stadt als eine Antwort auf unmittelbaren militärischen Druck. Ohne einen Hafen hätten Truppen aus Stormwind und Eisenschmiede weder Nachschub noch einen verlässlichen Rückweg gehabt.

Kurdran Wildhammer übernahm eine führende Rolle. Er kannte das Hochland und die Eigenständigkeit seiner Clans. Die Allianz wollte ihre Hilfe gegen Todesschwinge und den Schattenhammer; die Wildhammer wollten ihre Heimat verteidigen, ohne von außen regiert zu werden. Hochstade wurde damit zum Ort, an dem ein militärisches Bündnis erst praktisch werden musste. Versorgung, Greifen und gemeinsame Angriffe verbanden die Parteien stärker als feierliche Erklärungen.

Der Kampf um die Küste

Die Horde konnte einen solchen Stützpunkt nicht unbeachtet lassen. Von Drachenmalhafen aus wurden Angriffe auf Hochstade vorbereitet. Schiffe, Fluggeräte und Küstengeschütze machten die beiden Häfen zu Gegenpolen desselben Krieges. Während im Inneren des Hochlands der Schattenhammer sein Weltende vorbereitete, führten Horde und Allianz zusätzlich ihren eigenen Machtkampf. Beide wussten, dass Todesschwinge die größere Bedrohung war, wollten dem Gegner aber keinen dauerhaften Zugang zur Region überlassen.

Hochstade hielt diesen Angriffen stand und wurde zum Ausgangspunkt für Vorstöße gegen die Bastion des Zwielichts. Über ein Portal des Irdenen Rings bestand eine Verbindung nach Stormwind. Verwundete konnten ausgeflogen, neue Truppen herangebracht und Nachrichten schneller übermittelt werden. Der unfertige Hafen wurde dadurch zu einer Lebensader des Feldzugs.

Was von einem Kriegsstützpunkt bleibt

Hochstade besaß nicht die lange Geschichte von Grim Batol oder den Dörfern der Wildhammer. Seine Bedeutung lag gerade in seiner Entstehung. Innerhalb kurzer Zeit wurde aus kahlen Felsen ein befestigter Ort, weil eine weit entfernte Regierung das Hochland für entscheidend hielt. Für die Soldaten der Allianz bedeutete er Sicherheit in einer feindlichen Region; für die örtlichen Clans war er Hilfe und zugleich ein Zeichen wachsenden äußeren Einflusses.

Nach dem Ende des Feldzugs blieb Hochstade als Zeugnis dieser Zusammenarbeit zurück. Der Hafen erinnerte daran, dass der Krieg gegen Todesschwinge nie nur von Drachen geführt wurde. Steinmetze, Seeleute, Greifenreiter und Versorger schufen die Grundlage, auf der Angriffe gegen den Schattenhammer überhaupt möglich wurden. Ihre Arbeit war weniger sichtbar als der Kampf der Aspekte, entschied aber darüber, ob eine Armee im Hochland bestehen konnte.