Eine Seehexe Azsharas
Sassz'ine diente Königin Azshara, deren Nachtelfen im Großen Bruch zu Naga geworden waren. Als Seehexe verband sie arkane Begabung mit der Herrschaft über Meereswesen. Sie zwang Kreaturen aus den Tiefen in ihren Dienst und behandelte den Ozean nicht als Heimat vieler Wesen, sondern als Reich, dessen Leben dem Willen seiner Königin unterstand.
Im Grabmal lag der Gezeitenstein von Golganneth, eine der Säulen der Schöpfung. Die Naga hatten ein eigenes Interesse an diesem Relikt. Während die Legion das Grabmal als Tor und Festung benutzte, wollte Azsharas Volk eine Macht gewinnen, die Wasser bewegen und ganze Küsten verändern konnte. Sassz'ine bewachte die gefluteten Zugänge zu diesem Ziel.
Die Bewohner der Tiefe als Waffen
Sassz'ine rief Abyssjäger, Hydraschüsse und gewaltige Kreaturen wie Sarukel herbei. Tinte, Strömungen und der Hunger der Tiefe verwandelten die Kammer in ein lebendes Schlachtfeld. Die Tiere erschienen nicht als Verbündete. Sie waren gebunden, angelockt oder so gelenkt, dass ihr Instinkt die Arbeit der Seehexe erledigte.
Sassz'ine machte deutlich, dass unter dem großen Krieg gegen Sargeras weitere Pläne liefen. Azshara war keine Untergebene der Legion, die geduldig auf Befehle wartete. Sie nutzte das Chaos, um nach den Säulen zu greifen. Ihre Dienerin stand deshalb im Grabmal nicht nur als weiterer Gegner, sondern als Vertreterin einer Macht, die bereits den nächsten Konflikt vorbereitete.
Der Weg zum Gezeitenstein
Mit Sassz'ines Fall verlor Azshara ihre unmittelbare Hand am Gezeitenstein. Die Meereswesen wurden nicht von jeder Bindung des Naga-Reiches befreit, doch der Weg durch die gefluteten Gänge öffnete sich. Der Kampf zeigte zugleich, dass die Königin unter den Wellen Azeroths Krisen genau beobachtete und bereit war, jede fremde Invasion für ihre eigenen Ansprüche zu nutzen.