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Grimmgleisdepot
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Grimmgleisdepot

Das Grimmgleisdepot war Umschlagplatz und Wartungszentrum der gepanzerten Eisenbahn der Eisernen Horde. Seine Züge verbanden Minen, Gießerei und Front miteinander; ein schwer bewaffneter Transport nach Shattrath machte aus dem Depot ein unmittelbares Ziel des Widerstands.

Schienen durch Gorgrond

Gorgrond war von Bergen, Schluchten und dem Krieg zwischen Stein und Pflanzen geprägt. Für ein gewöhnliches Heer waren Transporte durch diese Landschaft langsam und gefährlich. Die Eiserne Horde legte deshalb eine Eisenbahn an, deren gepanzerte Züge selbst schwere Waffen in kurzer Zeit über große Entfernungen bringen konnten.

Das Grimmgleisdepot bildete einen zentralen Knoten dieses Netzes. Hier wurden Züge beladen, repariert und neu zusammengestellt. Erz aus den Minen, Waffen aus der Schwarzfelsgießerei und Soldaten verschiedener Clans liefen an einem Ort zusammen.

Der Zug nach Shattrath

Als ein besonders schwer bewaffneter Zug für die Front bei Shattrath vorbereitet wurde, war die Gefahr nicht mehr abstrakt. Die Stadt der Draenei stand bereits unter Druck. Zusätzliche Kanonen, Munition und Verstärkung hätten ihre Verteidigung brechen können.

Der Widerstand entschied sich deshalb für einen Angriff auf das Depot. Das Ziel war nicht, ein Stück Land zu erobern, sondern den Transport selbst zu stoppen. In einem Krieg der Lieferwege konnte die Zerstörung eines Zuges mehr bewirken als der Sieg über eine kleine Garnison.

Raketenfunken und Borka

Die erste Verteidigung bestand aus dem Goblin Raketenfunken und dem Hünen Borka. Der eine verließ sich auf Technik und schnelle Bewegung, der andere auf seine gewaltige Körperkraft. Gemeinsam bewachten sie die Verladebereiche und ergänzten sich ähnlich wie Maschine und Muskel in der gesamten Eisernen Horde.

Ihr Fall öffnete den Zugang zum abfahrbereiten Zug. Doch damit begann erst der gefährlichste Teil des Angriffs. Der Grimmgleis setzte sich in Bewegung, und aus einem festen Schlachtfeld wurde eine Fahrt durch Gorgrond.

Kampf auf dem Grimmgleis

Auf den Waggons warteten Soldaten, Geschütze und Waffenmeister. Nitrogg Donnerturm setzte die Ladung des Zuges unmittelbar gegen die Eindringlinge ein. Hinter ihm führte Himmelsfürstin Tovra die letzte Verteidigung und versuchte, den Transport trotz der Sabotage ans Ziel zu bringen.

Der Kampf endete, bevor der Zug Shattrath erreichte. Mit Tovras Niederlage verlor die Eiserne Horde nicht nur eine Kommandantin, sondern eine ganze Lieferung schwerer Waffen. Die Stadt erhielt Zeit, ihre Verteidigung neu zu ordnen.

Warum das Depot wichtig war

Das Grimmgleisdepot besaß keinen Thron und keine große religiöse Bedeutung. Seine Macht lag in der Verbindung. Es machte aus entfernten Minen, Fabriken und Armeen ein System, in dem jede Ressource schnell dorthin gelangen konnte, wo sie den größten Schaden anrichtete.

Der Überfall unterbrach dieses System an einer entscheidenden Stelle. Die Eiserne Horde konnte weitere Züge bauen, aber sie verlor Zeit, Material und Vertrauen in ihre eigene Unaufhaltsamkeit. Der Krieg wurde nicht nur an den Toren Shattraths gewonnen, sondern auch auf den Schienen, die dorthin führten.