Der Weg nach Todesminen
Unter Westfall lagen die Todesminen, in denen Edwin VanCleefs Defias einst ein Kriegsschiff gegen Sturmwind gebaut hatten. Jahre nach seinem Tod nahm Vanessa VanCleef das zerschlagene Erbe ihres Vaters auf. Sie sammelte Entrechtete, Söldner und neue Fachleute, ließ die Werkhallen wieder arbeiten und machte aus der alten Niederlage einen zweiten Aufstand, der diesmal aus den offenen Wunden Westfalls Kraft zog. In Glubtok nahm ein eigener Teil dieses Angriffs Gestalt an.
Glubtoks magische Begabung war so gewaltig und so wenig beherrscht, dass er einst den eigenen Ogerhügel zerstörte. Wo andere Zauberer Jahre mit Kontrolle verbrachten, maß er Macht an der Größe des Kraters. Die Katastrophe machte ihn nicht vorsichtiger. Sie gab ihm einen Ruf, der selbst Menschen erreichte, die einen neuen Aufstand planten.
Schutzgeld in der Jangoschlagmine
Nach dem Kataklysmus betrieb Glubtok Erpressung in der Jangoschlagmine. Westfall war voller Hunger, Flüchtlinge und verlassener Höfe; selbst kleine Betriebe konnten sich kaum schützen. Der Oger machte aus dieser Schwäche ein Einkommen. Er brauchte keinen Staat, solange Furcht regelmäßig genug zahlte.
Vanessa VanCleef suchte Menschen und Wesen, deren Fähigkeiten dem neuen Defiasbund nützlich sein konnten. Sie bot Glubtok eine klare Wahl: Er könne sein Leben beim Versuch riskieren, sie zu zerschmettern, oder sich anschließen und Reichtum sowie Macht gewinnen. Der Oger verstand, dass Klugheit manchmal darin bestand, die stärkere Drohung vorübergehend Freundin zu nennen.
Vorarbeiter der neuen Todesminen
Als Vorarbeiter überwachte Glubtok die Arbeit in den Minen. Seine Stellung verband körperliche Einschüchterung mit Magie. Die Defias brauchten Erz, Holz und eine Mannschaft für ihr neues Kriegsschiff. Glubtok sorgte dafür, dass Arbeit nicht an Müdigkeit, Zweifel oder dem Wunsch nach einem anderen Leben scheiterte.
Im Kampf führte der Oger gegensätzliche Kräfte zugleich. Eine Hand brannte, die andere fror, und die Kammer füllte sich mit Blüten aus Flamme und Eis. Seine Magie wirkte nicht wie sorgfältig ausgeglichene Elemente. Sie war ein Streit zweier Zerstörungen, die nur darin übereinstimmten, dass alles ringsum ihnen Platz machen sollte.
Je länger der Kampf dauerte, desto mehr Macht sammelte Glubtok in sich. Schließlich hob ihn die Energie an und entlud sich über die ganze Kammer. Der Oger wiederholte damit die Geschichte seines Hügels: Kraft wuchs schneller als Kontrolle, und der Ort, den er beherrschen wollte, drohte unter seiner eigenen Magie zu zerbrechen.
Vanessas erster Vorarbeiter fällt
Glubtoks Niederlage öffnete den Weg in die erneuerten Werkhallen. Er war nicht aus Überzeugung zum Defias geworden, sondern weil das Angebot Gewinn und Überleben versprach. Als beides endete, blieb kein tieferer Glaube zurück. Der erste Wächter des Aufstands war ein Mann gewesen, der Macht stets dort suchte, wo sie am lautesten explodierte.