Ehre und StärkeBlackmoore
Blutwache Porung
Bosse

Blutwache Porung

Porung stürmte bei der Belagerung Shattraths allein eine verbarrikadierte Gruppe von Draeneipaladinen und tötete alle Verteidiger. Eine schwere Wunde hielt ihn danach von den Kriegen auf Azeroth fern. Wieder genesen, diente er Kargath und wollte die verpasste Geschichte mit dem Blut neuer Feinde nachholen.

Der Weg nach Zerschmetterte Hallen

Die Zerschmetterten Hallen waren das militärische Herz von Kargath Messerfausts Höllenhorde. Dort prüften Hexenmeister junge Teufelsorcs durch Folter, alte Krieger suchten den Ruhm verpasster Feldzüge und ein zweiköpfiger Oger stritt selbst im Kampf mit sich. Am Ende wartete Kargath, einst Befreier aus der Arena, nun als Kriegshäuptling einer Armee, die andere Körper mit Magtheridons Blut zu Waffen zwang. In Blutwache Porung erhält ein eigener Teil dieser Geschichte Gestalt.

Während Shattrath fiel, verschanzten sich Draeneipaladine in einem Teil der Stadt. Porung griff ihre Stellung an und erschlug die Verteidiger allein. Der Sieg machte ihn zu einem gefürchteten Krieger, aber er trug auch die Wunde davon, die den weiteren Verlauf seines Lebens bestimmen sollte.

Der Krieg zieht ohne ihn weiter

Als die Horde später durch das Dunkle Portal nach Azeroth stürmte, konnte Porung ihr nicht folgen. Andere Orcs kämpften in den großen Schlachten, deren Namen in Liedern und Chroniken weiterlebten. Er blieb zurück, obwohl er sich durch das Blut von Shattrath bereits für solche Feldzüge bewiesen glaubte.

Porung erholte sich körperlich, aber die verpassten Jahre blieben. Statt den Frieden als zweites Leben zu betrachten, sah er in jeder nicht geschlagenen Schlacht eine Lücke im eigenen Ruhm. Kargaths Höllenhorde bot ihm die Gelegenheit, diese Lücke mit neuen Toten zu füllen.

Blutwache des Kriegshäuptlings

In den Zerschmetterten Hallen diente Porung unmittelbar Kargaths militärischer Ordnung. Bogenschützen und der lange Korridor machten seinen Posten zu einer Hinrichtungsstrecke. Er befahl Feuer, bevor Eindringlinge ihn im Nahkampf erreichten. Die Belagerung von Shattrath lebte in kleiner Form weiter: erst ein eingeschlossener Feind, dann der Sturm auf seine letzten Verteidiger.

Porung trat nur auf der heroischen Schwierigkeit als eigener Gegner hervor. Innerhalb der Geschichte ändert dies nichts an seiner Vergangenheit, erklärt aber seinen Platz als besondere Prüfung. Nicht jeder Besucher der Hallen begegnete dem Mann, der sein Leben als Nachtrag zu verpassten Kriegen verstand.

Geschichte aus dem Blut anderer

Porung wollte seinen Namen in die Orcgeschichte schreiben. Seine Methode kannte nur das Blut des Feindes als Tinte. Mit seinem Fall blieb eine andere Erzählung zurück: Ein Krieger überlebte eine schwere Wunde, erhielt Jahre geschenkten Lebens und verwandte sie darauf, den Ruhm eines Krieges nachzuholen, der ohne ihn weitergezogen war.