Ehre und StärkeBlackmoore
Cataclysm

Der Steinerne Kern

Der Steinerne Kern liegt im Herzen Tiefenheims. Der Schattenhammer besetzt die Anlage nahe dem Tempel der Erde, während Todesschwinges Verbündete versuchen, den Weltpfeiler zu zerstören und damit Azeroths verwundete Ordnung endgültig zusammenbrechen zu lassen.

Der Steinerne Kern
Geschichte und Hintergründe

Im Inneren Tiefenheims

Tiefenheim war die Elementarebene der Erde und Therazanes Reich. In seinem Zentrum stand der Tempel der Erde mit dem Weltpfeiler, einer titanischen Struktur, die das Gefüge Azeroths stabilisierte. Als Todesschwinge durch den Weltpfeiler brach, riss er eine Wunde zwischen den Ebenen und beschädigte die Säule.

Der Steinerne Kern lag in unmittelbarer Nähe dieses Zentrums. Seine Höhlen und Hallen waren Teil der steinernen Ordnung Tiefenheims. Nach dem Kataklysmus wurde der Ort zu einem Zugang, über den der Schattenhammer die Arbeit am Weltpfeiler sabotieren konnte.

Der Kult folgt Todesschwinge

Todesschwinge hatte sich vor seinem Ausbruch in Tiefenheim verborgen und dort seine zerrissene Rüstung erneuern lassen. Der Schattenhammer verehrte ihn als Vorboten der Stunde des Zwielichts. Als er nach Azeroth zurückkehrte, blieben Kultisten in der Elementarebene zurück, um seine Verwüstung fortzusetzen.

Hochpriesterin Azil führte diese Kräfte. Sie beherrschte Schwerkraft und Schattenmagie und benutzte Anhänger ohne Zögern als Opfer. Ihr Ziel war nicht die Eroberung Tiefenheims als Heimat. Der Weltpfeiler sollte fallen, damit die Ebenen aufeinanderstürzten und Azeroth endgültig zerbrach.

Corborus und die Steinwesen

Der Weg durch den Kern führte an Corborus vorbei, einem riesigen Gyrewurm, dessen Körper aus Kristall und Stein bestand. Er gehörte zur natürlichen, wenn auch gefährlichen Fauna Tiefenheims. Sein Auftreten zeigte, dass nicht jeder Gegner im Steinernen Kern dem Schattenhammer diente.

Auch Stein- und Kristallwesen bevölkerten die Anlage. Die Eindringlinge mussten deshalb zwischen der einheimischen Macht der Ebene und der gezielten Sabotage des Kultes unterscheiden. Tiefenheim war kein leeres Schlachtfeld, sondern eine eigene Welt, die durch den Krieg zusätzlich aus dem Gleichgewicht geriet.

Plattenhaut und Ozruk

Plattenhaut, ein Steindrache, verteidigte einen weiteren Abschnitt des Kerns. Wie andere Steindrachen war er eng mit Tiefenheims elementarer Natur verbunden. Ozruk dagegen war ein steinerner Wächter, den Therazane mit dem Schutz des Ortes betraut hatte.

Der Schattenhammer verdarb Ozruk und wandte seine Pflicht gegen jene, die den Weltpfeiler retten wollten. Darin lag eine typische Methode des Kultes: Er musste nicht jeden Wächter neu erschaffen. Es genügte, vorhandene Bindungen zu verdrehen, bis Schutz zur Blockade wurde.

Azils Fall und der Weltpfeiler

Hochpriesterin Azil wartete am Ende der Anlage. Sie schleuderte Felsbrocken, öffnete Schwerkraftbrunnen und setzte die Masse ihrer eigenen Anhänger als Waffe ein. Ihr Tod beendete die unmittelbare Bedrohung aus dem Steinernen Kern und nahm dem Schattenhammer einen wichtigen Stützpunkt in Tiefenheim.

Die Rettung des Weltpfeilers verlangte noch weitere Anstrengungen und die Wiedervereinigung seiner Fragmente. Der Steinerne Kern blieb dennoch entscheidend, weil dort die Sabotage im Herzen der Elementarebene gestoppt wurde. Wäre Azils Plan gelungen, hätte Todesschwinges erste Wunde gereicht, um die ganze Welt weiter auseinanderzureißen.

Quellen