Das Gefängnis unter der Stadt
Als die Titanenhüter C'Thun besiegten, vernichteten sie den Alten Gott nicht. Sie schlossen ihn tief unter Silithus ein. Über diesem Gefängnis wuchs später Ahn'Qiraj. Die Qiraji verehrten C'Thun und bauten ihre Stadt um seine Gegenwart. Der Tempel war deshalb zugleich Heiligtum, Festung und Deckel eines uralten Gefängnisses.
Nach dem Sieg über Rajaxx und Ossirian war der Krieg nicht beendet. Im Tempel warteten C'Thuns Propheten, hochrangige Krieger und Zuchtwesen. Skeram prüfte die Eindringlinge am Eingang, die Silithidenherrscher und Sartura führten die innere Verteidigung, und Fankriss und Huhuran bewachten jene Bereiche, in denen die qirajische Brut weiterwuchs.
Die tiefsten Wächter
Viscidus, Ouro und die Zwillingsimperatoren zeigten, dass C'Thuns Reich nicht nur aus einem Volk bestand. Schleimwesen, uralte Sandwürmer und zwei aufeinander angewiesene Herrscher bildeten verschiedene Schichten derselben Festung. Jeder von ihnen verlangte eine andere Antwort. Gewalt allein genügte nicht, wenn ein Körper gefroren, getrennt oder aus dem Sand hervorgelockt werden musste.
Am Ende führte der Weg in C'Thuns Kammer. Der Alte Gott beobachtete die Eindringlinge, zerriss ihre Formation und verschlang einzelne Gegner in sein Inneres. Sein Fall bewies, dass ein eingekerkerter Alter Gott verwundet werden konnte. Er löste jedoch nicht das größere Problem. Die Titanen hatten unter Azeroth mehrere solcher Wesen gebunden, und Ahn'Qiraj war nur der erste Ort, an dem die jüngeren Völker diese Wahrheit mit eigenen Augen sahen.