Die Stimme am Eingang
Skeram empfing die Angreifer dort, wo die äußeren Ruinen in den eigentlichen Tempel übergingen. Als Prophet sprach er nicht nur für die Qiraji. Er verkündete C'Thuns Willen und stellte den Feldzug als aussichtslosen Angriff auf eine Macht dar, die ihre Gegner längst beobachtet hatte.
Skeram vervielfältigte sein Bild und zwang einzelne Gegner, sich gegen die eigenen Verbündeten zu wenden. Diese Fähigkeiten passten zu C'Thuns Art der Herrschaft. Der Alte Gott gewann nicht allein durch Körper und Armeen. Zweifel, falsche Wahrnehmung und der Verlust des eigenen Willens waren ebenso wichtige Waffen.
Ein Prophet der Qiraji
Skerams genauer Aufstieg ist nicht ausführlich überliefert, doch sein Rang war eindeutig. Er stand als geistlicher Wächter vor den höchsten militärischen und königlichen Dienern des Tempels. Wer an ihm vorbeikam, hatte nicht bloß eine Wache besiegt, sondern die erste Stimme zum Schweigen gebracht, die C'Thuns Unausweichlichkeit verkündete.
Mit Skerams Tod war der Zugang zu Ahn'Qirajs innerer Ordnung frei. Dahinter warteten keine Predigten mehr, sondern der Adel der Silithiden und die Schlachtwache Sartura. Der Feldzug ging damit von der religiösen Drohung in die militärische und biologische Wirklichkeit des qirajischen Reiches über.