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Ossirian der Narbenlose
Bosse

Ossirian der Narbenlose

Ossirian war ein Anubisath des Qiraji-Reiches und wurde im Krieg der Sandstürme beinahe getötet. C'Thuns Diener verbanden ihn mit mächtigen Kristallen, machten ihn zum nahezu unverwundbaren General und ließen ihn die Ruinen von Ahn'Qiraj bewachen.

Ein Anubisath im Krieg der Sandstürme

Ossirian gehörte zu den Anubisath, gewaltigen steinernen Kriegern im Dienst der Qiraji. Als die Insektenarmeen vor Jahrtausenden aus Silithus hervorbrachen, kämpfte er im Krieg der Sandstürme gegen Nachtelfen und Drachen. Er verwundete den Drachen Grakkarond schwer, wurde dabei aber selbst so zugerichtet, dass gewöhnliche Heilung nicht mehr möglich war.

Die Qiraji gaben ihren General nicht auf. Sie stellten seinen Körper wieder her und banden seine Kraft an Kristalle, die in den Ruinen von Ahn'Qiraj verteilt wurden. Dadurch wurde Ossirian außerordentlich widerstandsfähig. Seine angebliche Narbenlosigkeit war kein Zeichen dafür, dass er nie verletzt worden war, sondern das Ergebnis einer künstlichen Wiederherstellung, die seine alte Niederlage verbergen sollte.

Wächter der Ruinen

Nach dem Krieg wurden die Qiraji hinter dem Skarabäuswall eingeschlossen. Ossirian blieb in den äußeren Ruinen und führte die dortigen Truppen. Er war damit mehr als ein Torwächter vor C'Thuns Tempel. Seine Existenz bewahrte die Erinnerung an den ersten großen Ausbruch des Qiraji-Reiches und bereitete die nächste Offensive vor.

Als die Tore erneut geöffnet wurden, schien Ossirian kaum verwundbar. Doch seine Macht hing weiterhin von den Kristallen ab. Wer sie gegen ihn nutzte, konnte die Verstärkung brechen und den General auf eine sterbliche Größe zurückführen. Der Kampf enthüllte damit die Wahrheit hinter seinem Titel: Die Qiraji hatten seine Wunden nicht überwunden, sondern eine mächtige Konstruktion um sie herum errichtet.

Was Ossirian über Ahn'Qiraj erzählt

Ossirians Geschichte zeigt, wie das Qiraji-Reich mit Niederlagen umging. Ein wertvoller Diener durfte nicht einfach fallen; er wurde umgebaut, an fremde Macht gebunden und erneut in den Krieg geschickt. Seine Treue zu C'Thun lässt sich kaum von dieser Formung trennen. In den Ruinen stand daher kein unbesiegter Held, sondern ein Überlebender, dessen Körper zu einem Denkmal der nächsten Schlacht gemacht worden war.