Drei Herrscher einer Brut
Lord Kri, Prinzessin Yauj und Vem trugen Titel, die sie deutlich von gewöhnlichen Silithiden abhoben. Im Tempel bildeten sie einen kleinen Hof innerhalb des größeren qirajischen Reiches. Ihre Stellung zeigt, dass die Insektenvölker Ahn'Qirajs nicht als formlose Masse lebten. Rang, Abstammung und Aufgaben trennten selbst innerhalb der Brut verschiedene Schichten.
Gift, Heilung und Raserei
Jeder der drei erfüllte eine eigene Rolle. Kri brachte tödliches Gift, Yauj heilte und verwirrte ihre Gegner, und Vem griff mit körperlicher Wucht an. Sobald eines der Wesen fiel, veränderte sich das Verhalten der übrigen. Die Reihenfolge ihres Todes bestimmte deshalb, welche letzte Gefahr in der Kammer zurückblieb.
Der Adel kämpfte nicht wie drei voneinander getrennte Bosse. Seine Macht lag im Zusammenspiel. Yaujs Heilung bewahrte die Gruppe, Vems Raserei bestrafte den Fall eines Verbündeten, und Kris Gift überdauerte selbst seinen Tod. Diese Abhängigkeit spiegelte die größere Ordnung Ahn'Qirajs: Einzelne Wesen waren gefährlich, doch die eigentliche Stärke entstand aus ihrer festen Einbindung in C'Thuns Reich.
Das Ende eines kleinen Hofes
Mit dem Tod aller drei verlor der Tempel eine seiner herrschenden Familien. Die Silithidenbrut bestand weiter, doch ihr Adel konnte den Vormarsch nicht aufhalten. Hinter ihnen warteten Sartura und die organisierte Kriegsführung der Qiraji. Der Feldzug führte damit von einer biologischen Aristokratie zu den militärischen Führern des inneren Tempels.