Schweigen unter dem Wyrmruhtempel
Nach dem Angriff auf das Obsidiansanktum schien die unmittelbare Gefahr unter dem Wyrmruhtempel gebannt. Dann brach der Kontakt zum Rubinsanktum ab. Wächter lagen tot vor dem Portal, Schutzsteine waren zerstört, und im Inneren befanden sich fremde Truppen. Das Ziel des Angriffs waren die Eier des roten Drachenschwarms.
Baltharus der Kriegsjünger, Saviana Flammenschlund und General Zarithrian führten den Vorstoß. Sie gehörten zu einer Streitmacht, die im Namen des schwarzen und des Zwielichtdrachenschwarms handelte. Die Eindringlinge wollten nicht nur Wächter töten. Sie wollten Alexstraszas Zukunft treffen, indem sie die nächste Generation ihres Schwarms vernichteten.
Halion zwischen zwei Sphären
Im Zentrum wartete Halion der Zwielichtzerstörer. Er konnte zwischen der körperlichen Welt und einer Zwielichtsphäre wechseln und zwang seine Gegner, in beiden Bereichen zugleich standzuhalten. Seine Macht zeigte, wie weit die Experimente des schwarzen Schwarms inzwischen fortgeschritten waren.
Halion fiel, aber der Auftraggeber blieb verborgen. Kurz darauf kehrte Todesschwinge offen zurück und zerriss Azeroth. Das Rubinsanktum bildet deshalb den Übergang zwischen dem Krieg gegen den Lichkönig und dem Kataklysmus. Während die Welt noch den Sieg über Arthas betrachtete, hatte der nächste Feind bereits die Kinder der Drachen angegriffen.