Das Ende des Krieges der Sandstürme
Als die Qiraji aus Ahn'Qiraj nach Silithus vordrangen, konnten Nachtelfen und Drachen sie nicht vernichten. Fandral Hirschhaupt führte die kaldoreischen Truppen, während Anachronos und der Bronzeschwarm gegen einen Feind kämpften, hinter dem der Alte Gott C'Thun wirkte. Der Krieg kostete Fandral seinen Sohn Valstann und ließ tiefe Wunden zwischen ihm und den Drachen zurück.
Am Ende trieben die Verbündeten die Qiraji in ihre Stadt zurück. Aus dem Sand erhob sich eine gewaltige Mauer, über der die Magie des Bronzeschwarms eine noch höhere Barriere bildete. Die Nachtelfen nannten das gemeinsame Werk Irana'ethil, den Schild gegen den Schatten.
Das Zepter und der zerbrochene Schwur
Die Tore konnten nur mit dem Zepter der Sandstürme wieder geöffnet werden. Anachronos übergab Fandral den Schlüssel, doch der trauernde Erzdruide zerbrach das Zepter. Er wollte mit Ahn'Qiraj, den Drachen und dem Krieg nichts mehr zu tun haben. Die Splitter wurden verstreut, während hinter der Mauer C'Thuns Diener weiterlebten.
Damit war der Wall Schutz und Aufschub zugleich. Er bewahrte Kalimdor vor einem unmittelbaren Angriff, löste aber die Ursache nicht. Jede Generation, die an ihm vorbeizog, lebte von einem Sieg, dessen Bedingungen sie kaum noch kannte.
Die Tore von Ahn'Qiraj öffnen sich
Als die Silithiden erneut ausschwärmten, mussten Horde und Allianz gemeinsam Vorräte sammeln und die verstreuten Teile des Zepters suchen. Die Öffnung der Tore war kein triumphaler Abriss einer alten Grenze. Sie war das Eingeständnis, dass die eingeschlossene Gefahr inzwischen stark genug geworden war, um nicht länger ignoriert zu werden.
Hinter dem Skarabäuswall warteten die Ruinen Ahn'Qirajs, die Qiraji und C'Thun. Der Wall blieb nach der Öffnung ein Denkmal für zwei Zeitalter: für jene, die den Feind einst einsperrten, und für jene, die das Siegel brechen mussten, um den aufgeschobenen Krieg zu Ende zu führen.