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Plexuswache
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Plexuswache

Die Plexuswache ist ein k'areshischer Automat und die erste Verteidigung der Manaschmiede Omega. Sie filtert die Energie der zerschmetterten Welt, während die Schattenwache daraus die Rückkehr von Dimensius vorbereitet.

Ein Wächter für eine verwundete Welt

Die Plexuswache entstand nicht auf Azeroth, sondern zwischen den Trümmern von K'aresh. Diese Welt war einst die Heimat eines sterblichen Volkes, das durch die Ankunft des Leerenfürsten Dimensius beinahe ausgelöscht wurde. Seine Überlebenden retteten sich, indem sie ihre Körper aufgaben und als Astrale weiterlebten. Was von K'aresh übrig blieb, war eine zerbrochene Landschaft voller gebundener Energie, Erinnerungen und Maschinen.

In diesem Wrack errichtete die Schattenwache die Manaschmiede Omega. Die Anlage sollte die Kraft der Welt sammeln, reinigen und in eine zentrale Kammer leiten. Die Plexuswache patrouillierte an ihrem Eingang und behandelte jede Abweichung wie eine Verunreinigung. Sie unterschied nicht zwischen einem technischen Fehler, einem lebenden Eindringling und einem Rest jener Welt, die sie angeblich bewahrte.

Die Ordnung der Schattenwache

Hinter dieser kalten Aufgabe stand eine politische Entscheidung. Die Schattenwache war aus jenen Astralen hervorgegangen, die Nexuskönig Salhadaar in die Nähe der Leere geführt hatte. Nach außen hatte er einst Rache an Dimensius versprochen. Tatsächlich sammelte er die zerstreuten Überreste des Leerenfürsten und bereitete dessen Rückkehr vor. Die Manaschmiede war der Ort, an dem diese Täuschung zu einer funktionierenden Industrie wurde.

Die Plexuswache verkörperte den ersten Schritt dieses Systems. Bevor Seelen gebunden, Wesen gezüchtet oder kosmische Energie weitergeleitet werden konnten, musste alles durch ihre Kontrolle. Damit war sie mehr als eine Wachmaschine: Sie war das Tor zu einer Ordnung, in der K'aresh nicht geheilt, sondern vollständig zum Rohstoff für seinen früheren Zerstörer gemacht wurde.

Die Manaschmiede wird geöffnet

Als die Verbündeten der K'areshi in die Manaschmiede eindrangen, trafen sie deshalb zuerst auf die Plexuswache. Ihr Fall öffnete keinen gewöhnlichen Korridor. Er unterbrach die erste Sicherung einer Anlage, deren einzelne Bereiche voneinander abhingen. Hinter ihr lagen Loom'ithars Kultivierungskammern, Naazindhris Gewölbe für ungebundene Seelen und Araz' zentraler Betrieb.

Mit der Zerstörung des Automaten verlor die Schattenwache die Kontrolle über den Zufluss. Doch die Energie war bereits tief in der Schmiede verteilt. Der Weg zu Dimensius musste Abschnitt für Abschnitt freigelegt werden, und jeder Abschnitt zeigte deutlicher, wie gründlich Salhadaars Anhänger die Überreste ihres eigenen Volkes gegen K'aresh verwendet hatten.

Ein Automat ohne Zweifel

Die Plexuswache besaß keine tragische Vergangenheit und keinen persönlichen Hass. Gerade darin lag ihre Rolle. Sie führte Salhadaars Plan aus, ohne dessen Widerspruch erkennen zu können: Ein König, der sein Volk einst vor der Leere schützen sollte, ließ eine Maschine die letzten Kräfte seiner Heimat für die Leere sortieren.

Ihr Ende beseitigte diese Verantwortung nicht, doch es machte die Manaschmiede verwundbar. Zum ersten Mal floss ihre Energie nicht mehr ausschließlich nach dem Willen der Schattenwache. Der Feldzug gegen Dimensius begann damit, dass eine Maschine zum Stillstand gebracht wurde, die das Leiden einer ganzen Welt in saubere, brauchbare Ströme verwandeln sollte.