Ehre und StärkeBlackmoore
Konstrukteur Xy'mox
Bosse

Konstrukteur Xy'mox

Konstrukteur Xy'mox war ein Mittler des Kartells Xy und ein Meister darin, fremde Relikte in Werkzeuge für den nächsten Raubzug zu verwandeln. Er plünderte zuerst Schloss Nathria und kehrte später im Mausoleum der Ersten zurück. Seine Geschichte verbindet beide Raids als die Laufbahn eines Diebes, der jede kosmische Krise als Geschäftschance verstand.

Ein Mittler mit einem eigenen Maßstab

Die Mittler reisten zwischen den Reichen des Todes, handelten mit Informationen und maßen fast allem einen Preis zu. Xy'mox gehörte zum Kartell Xy, dessen Mitglieder nicht darauf warteten, dass wertvolle Gegenstände auf einem Markt angeboten wurden. Sie beschafften sich, was sie verkaufen, untersuchen oder selbst benutzen wollten.

Xy'mox war Konstrukteur, weil er Relikte nicht bloß sammelte. Er verstand ihre Mechanismen, verband fremde Magien miteinander und baute aus Beute neue Vorrichtungen. Moralische Grenzen spielten dabei kaum eine Rolle. Ein Bürgerkrieg in Revendreth oder der Einbruch in ein heiliges Mausoleum waren für ihn vor allem seltene Gelegenheiten.

Der Raubzug in Schloss Nathria

Während Renathals Verbündete gegen Denathrius vorrückten, drang Xy'mox ebenfalls in das Schloss ein. Er kämpfte nicht für den Grafen aus Loyalität. Nathria enthielt Relikte, die über Zeitalter gesammelt worden waren, und das Chaos des Aufstands schwächte ihre Bewachung. Xy'mox nutzte Portale und gestohlene Artefakte, um Eindringlinge auf Abstand zu halten und zugleich seine Beute zu sichern.

Seine Niederlage beendete diesen Versuch, aber nicht seine Laufbahn. Anders als viele Verteidiger Nathrias starb Xy'mox nicht endgültig. Er zog sich zurück, bewahrte seine Erfahrung und wartete auf einen wertvolleren Fund. Die Grenzen der bekannten Reiche waren ihm dabei weniger wichtig als die Aussicht auf das nächste Relikt.

Die Rückkehr im Mausoleum

Als Zovaals Angriff den Zugang zum Mausoleum der Ersten öffnete, erkannte Xy'mox eine Gelegenheit, die alles in Nathria übertraf. Im Mausoleum lagen Baupläne und Werkzeuge jener geheimnisvollen Macht, die den Schattenlanden ihre Form gegeben hatte. Der Mittler rief das ganze Aufgebot seines Kartells zusammen und begann zu plündern.

Diesmal setzte er Genesisringe, Hyperlichtfunken und Relikte der Ersten ein. Er hatte aus der Niederlage gelernt und sein Arsenal erweitert. Doch sein Grundmotiv war unverändert: Während andere um die Zukunft der Wirklichkeit kämpften, wollte Xy'mox deren älteste Geheimnisse in Besitz nehmen.

Zwei Niederlagen, dieselbe Entscheidung

Auch im Mausoleum wurde Xy'mox bezwungen. Sein zweiter Fall zeigt, warum er mehr ist als ein wiederkehrender Plünderer. Er verkörpert die Haltung, dass Wissen und Geschichte nur dann zählen, wenn man sie besitzen kann. Selbst die Schöpfungsstätten der Ersten wurden für ihn zu einem Lagerhaus ohne rechtmäßigen Eigentümer.

Xy'mox verband Nathria mit Zereth Mortis, ohne einem der großen Herrscher wirklich zu dienen. Seine Treue galt dem Kartell, seinem Ruf und der nächsten Beute. Gerade deshalb konnte er immer wieder auftauchen: Solange Kriege verschlossene Orte öffnen, finden sich Händler, Diebe und Konstrukteure, die im Schatten der großen Schlachten ihre eigene Geschichte schreiben.