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Jaedenar
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Jaedenar

Jaedenar ist eine dämonisch verdorbene Festung im Teufelswald. Der Schattenrat und seine Nachfolger nutzten die unterirdische Schattenfeste, um die Legion zu verehren und die Wunden des Waldes offenzuhalten.

Eine Festung in einem verwundeten Wald

Im Teufelswald sammelten sich nach den Invasionen der Legion Satyrn, Hexenmeister und andere Diener dämonischer Mächte. Jaedenar wurde zu einem ihrer wichtigsten Stützpunkte. Überirdische Ruinen verbargen Zugänge zu der Schattenfeste, einem weitläufigen unterirdischen Komplex.

Die Kultisten wählten den Ort nicht zufällig. Der Wald war bereits geschwächt, seine Tiere und Pflanzen litten unter Teufelsenergie. Jede neue Beschwörung vertiefte diesen Zustand und erschwerte den Druiden der Smaragdzuflucht ihre Arbeit.

Der Schattenrat überlebt seine Niederlagen

Der Schattenrat war auf Draenor unter Gul'dan entstanden und hatte die alte Horde aus dem Verborgenen gelenkt. Nach den Orckriegen wurde die Organisation zerschlagen, aber nicht vollständig vernichtet. In Jaedenar arbeiteten überlebende Anhänger und neue Rekruten weiter an dämonischen Ritualen.

Ihre Führer suchten Macht durch Beschwörungen und Opfer. In der Schattenfeste lag der Schrein des Betrügers, dessen Name die Verbindung zu Kil'jaeden und zur langen Geschichte des Verrats innerhalb der Horde sichtbar machte.

Ein Feind der Heilung

Abenteurer und Druiden drangen in die Festung ein, töteten Kultführer und unterbrachen Rituale. Dennoch blieb Jaedenar lange gefährlich. Dämonische Verderbnis verschwindet nicht automatisch, wenn einzelne Hexenmeister fallen; sie verändert Boden, Wasser und Lebewesen.

Jaedenar ist deshalb das Gegenstück zur Smaragdzuflucht. Beide Orte liegen im selben Wald und arbeiten in entgegengesetzte Richtungen. Die einen versuchen, Leben wiederherzustellen, die anderen halten die Verbindung zur Legion offen und machen aus einer alten Wunde eine dauerhafte Machtquelle.