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Imperator Averzian
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Imperator Averzian

Imperator Averzian führt die Verschlingende Schar nicht zur Eroberung, sondern zur Auslöschung. Vor der Leerenspitze will er den Schleier zwischen den Welten zerreißen und Xal'ataths Armee einen dauerhaften Weg nach Azeroth öffnen.

Der Feldherr vor der Zitadelle

Als die Streitkräfte Azeroths die Leerenspitze erreichten, stand Imperator Averzian am Anfang ihres Aufstiegs. Er war kein Torwächter, den Xal'atath zufällig vor die Mauern gestellt hatte. Averzian führte eine Armee, deren Zweck über die Verteidigung der Zitadelle hinausging. Die Verschlingende Schar sollte durch die Grenzen der Wirklichkeit brechen und den Leerensturm nicht länger von Azeroth trennen.

Sein Titel bezeichnete eine Herrschaft, doch sein Feldzug zielte nicht auf Unterwerfung. Averzian wollte kein Land verwalten und keine Bevölkerung zu Abgaben zwingen. Er betrachtete die bestehende Welt als etwas, das dem Vormarsch im Weg stand. Vernichtung war für ihn kein Mittel zum Sieg, sondern der Sieg selbst.

Eine Bresche zwischen den Welten

Averzians Plan konzentrierte sich auf den Schleier, der Azeroth von der Leere trennte. Würde er ihn aufreißen, müsste Xal'ataths Heer nicht länger durch einzelne Portale, Gefäße oder beschworene Risse eindringen. Die Wunde sollte breit genug werden, damit eine scheinbar endlose Streitmacht hindurchströmen konnte. Der Angriff auf die Leerenspitze begann daher an einem Ort, an dem der Krieg bereits die Form der Welt veränderte.

Die Schlacht vor ihm war zugleich ein Kampf um Raum. Averzian ließ seine Truppen Gebiet für Gebiet beanspruchen und machte jeden verlorenen Abschnitt zum Teil der Bresche. Darin spiegelte sich seine Vorstellung von Macht: Was die Leere einmal erfasst hatte, sollte nicht zurückkehren. Der Boden selbst wurde zum Zeichen eines Vormarschs, der keine Grenze anerkannte.

Xal'ataths Heer erhält eine Ordnung

Xal'atath arbeitete oft durch Verführung, Zweifel und einzelne Verbündete. In der Leerenspitze zeigte sie eine andere Seite ihrer Macht. Averzian gab der Verschlingenden Schar militärische Form. Unter seinem Befehl wurden Leerenwesen, Schattenwachen und kosmische Schrecken zu einer Armee, die nicht nur flüsterte, sondern marschierte.

Das machte ihn für die Verteidiger besonders gefährlich. Ein einzelnes Leerenwesen konnte gebannt, ein Kult zerschlagen werden. Averzian versuchte jedoch, aus vielen Wesen eine dauerhafte Front zu formen. Seine Niederlage nahm Xal'atath den Feldherrn, der den Übergang von geheimem Einfluss zu offener Invasion organisierte.

Der erste Bruch im Aufstieg

Der Angriff auf Averzian war der erste große Zusammenstoß innerhalb des Schlachtzugs. Mit ihm fiel die äußere Ordnung der Zitadelle. Die Streitkräfte Azeroths konnten danach tiefer in die Leerenspitze vordringen, doch sie betraten zugleich einen Bereich, in dem Hunger, gefangene Könige und verdorbene Verbündete warteten.

Averzians Tod schloss die geplante Bresche nicht für alle Zeit. Die Leerenspitze selbst blieb ein Werkzeug Xal'ataths, und die Macht, die sie aus dem Dunklen Herzen gezogen hatte, bestand weiter. Der Sieg verhinderte jedoch, dass der Feldherr den Weg stabilisierte und seine unendliche Armee über Azeroth ausschüttete.

Warum Averzian wichtig bleibt

Averzian besaß keine tragische Vergangenheit wie Salhadaar und keine verdrehte Bindung wie die Drachen Vaelgor und Ezzorak. Seine Bedeutung liegt in der Klarheit seines Ziels. Er zeigt, was aus Xal'ataths Krieg wird, wenn Täuschung nicht mehr nötig ist: eine Kampagne, die nicht bekehren, sondern Wirklichkeit durch Leere ersetzen will.

Damit eröffnet er die Leerenspitze mit einer eindeutigen Warnung. Hinter den persönlichen Konflikten um Alleria, Arator und Turalyon stand weiterhin eine Armee. Selbst wenn Xal'ataths Manipulationen erkannt wurden, musste dieser militärische Arm gebrochen werden. Averzian war seine erste und geordnetste Gestalt.