Ein Orc aus Illidans Kriegsmaschine
Nach Magtheridons Sturz ließ Illidan den gefangenen Grubenlord nicht aus Mitleid am Leben. Unter der Höllenfeuerzitadelle wurde sein Blut abgezapft und an Orcs verfüttert. Die daraus hervorgegangenen Teufelsorcs erhielten enorme Kraft, bezahlten sie jedoch mit Abhängigkeit, Schmerz und dem Verlust jeder ruhigen Grenze. Gurtogg gehörte zu den furchtbarsten Ergebnissen dieses Systems.
Im Schwarzen Tempel führte Siedeblut keine Politik und bewachte kein heiliges Geheimnis. Sein Körper war die Botschaft. In ihm kochte das dämonische Blut so heftig, dass seine Raserei von einem Gegner auf den nächsten sprang. Illidan hatte aus der alten Verderbnis der Horde eine neue Soldatenklasse geschaffen und behauptete dennoch, seine Armee diene einem höheren Zweck.
Der Preis geliehener Stärke
Gurtoggs Niederlage beseitigte einen gefährlichen Heerführer, doch seine Geschichte reichte bis in Magtheridons Kammer zurück. Der Teufelsorc war nicht stark geworden, weil sein Volk frei über seine Zukunft entschied. Er war das Endprodukt einer Kette aus Gefangenschaft, Blutentzug und militärischem Nutzen. Der Schwarze Tempel zeigte damit, dass Illidans Krieg gegen die Legion ihre Methoden längst in sich aufgenommen hatte.