Ehre und StärkeBlackmoore
Grong
Bosse

Grong

Grong war der klügste Gorilla des Da'kani-Stammes in Zuldazar. Er schloss sich der Allianz freiwillig an und ließ sich durch gnomische Technik zu einer lebenden Waffe gegen die Horde machen. Die Verwandlung machte ihn größer und stärker, kostete ihn aber einen Teil seiner früheren Klarheit. Nach seinem Tod erhob Bwonsamdi ihn erneut und zwang ihn, gegen die Allianz zu kämpfen.

Ein Bündnis aus freiem Willen

Grong war kein namenloses Tier aus den Wäldern Zuldazars. Er gehörte zu den Da'kani und galt als der klügste seiner Art. Als Bilgewassergoblins begannen, die Gorillas zu jagen, suchte Grong nicht nur Schutz, sondern Verbündete. Die Allianz half den Da'kani in diesem Kampf, und Grong entschied sich aus eigenem Willen, an ihrer Seite zu stehen.

Diese Entscheidung hatte einen Preis. Mit gnomischer Technik ließ Grong seine Intelligenz in rohe Kraft umwandeln. Sein Körper wurde größer und mächtiger, doch sein Verstand verlor dabei an Schärfe. Er wurde zu der Waffe, die er hatte sein wollen, aber nicht mehr ganz zu dem Wesen, das diese Wahl einst getroffen hatte.

Der Dschungellord in Dazar'alor

In der Schlacht von Dazar'alor stellte sich Grong den Kämpfern der Horde entgegen. Als Dschungellord war er ein überwältigender Gegner, und seine Stärke entsprach genau dem Zweck seiner Verwandlung. Dennoch blieb in diesem Kampf die Erinnerung an den Gorilla sichtbar, der nicht aus Zwang, sondern aus Loyalität zu seinen neuen Verbündeten gehandelt hatte.

Hordekämpfer besiegten Grong. Damit hätte seine Geschichte enden können: als die eines Verbündeten, der für eine Entscheidung kämpfte, die er selbst getroffen hatte. Stattdessen griff Bwonsamdi nach seinem Leichnam. Der Loa des Todes erhob Grong als Zurückgekehrten und stellte ihn gegen jene, für die er zuvor sein Bewusstsein geopfert hatte.

Ein zweiter Tod

Als die Allianz dem wiedererhobenen Grong begegnete, stand ihr kein freier Verbündeter mehr gegenüber. Seine Hoffnung lag nicht im Sieg, sondern in einer endgültigen Ruhe. Die zweite Niederlage beendete deshalb nicht nur eine Begegnung im Krieg, sondern eine Tragödie, die mit einer freiwilligen Tat begonnen und mit dem Verlust jeder Selbstbestimmung geendet hatte.

Grongs Geschichte erzählt nicht davon, dass seine erste Entscheidung wertlos gewesen wäre. Sie zeigt vielmehr, wie grausam ein Krieg werden kann, wenn selbst ein freiwilliges Opfer denjenigen nicht schützt, der es gebracht hat. Zuerst nahm die Verwandlung ihm einen Teil seines Verstandes, dann nahm der Tod ihm die Freiheit.