Neltharions geheimes Heiligtum
Aberrus war für Neltharion Zuflucht, Labor und Archiv. Hier erforschte er die Dracthyr, die Schattenflamme und Mittel, mit denen sich die Zukunft des schwarzen Drachenschwarms sichern ließe. Nach seinem Fortgang blieb in der Anlage mehr zurück als leere Räume. Ein Echo seiner mächtigen Gegenwart hielt Denken und Absichten des Erdwächters fest.
Neltharion fürchtete, bei der Verteidigung Azeroths zu versagen. Statt diese Last mit den anderen Aspekten zu teilen, suchte er nach Werkzeugen, die vollkommen gehorchten. Das Echo sprach aus dieser Haltung. Schutz bedeutete für es nicht Vertrauen, sondern Mauern, Befehle und Wesen, deren freier Wille im entscheidenden Augenblick ausgeschaltet werden konnte.
Mauern aus verdrehter Erde
Im Kampf hob das Echo Wände aus dem Boden und teilte die Kammer immer enger. Es trennte Körper von Schatten, rief Stimmen aus dem Jenseits und öffnete schließlich Risse für verzerrte Aberrationen. Die Macht der Erde, die Neltharion als Aspekt anvertraut worden war, erschien hier bereits mit der Leere und der Schattenflamme vermischt.
Als der Widerstand wuchs, ergab sich das Echo offen der Verderbnis. Stimmen aus dem Jenseits schützten es und machten sichtbar, dass Neltharions Entscheidungen nicht nur aus persönlichem Stolz entstanden waren. Die Alten Götter verstärkten seine Angst und boten Antworten an. Dennoch blieb jede Annahme dieser Antworten seine Entscheidung.
Was Wrathion und Sabellian erbten
Die Niederlage des Echos gab Wrathion und Sabellian keinen einfachen Anspruch auf Neltharions Vermächtnis. Sie zeigte ihnen, dass die Macht des schwarzen Schwarms von einer Geschichte der Kontrolle durchzogen war. Wer neuer Aspekt werden wollte, musste deshalb mehr leisten, als den stärksten Vorgänger zu beerben. Er musste entscheiden, welche Teile dieses Erbes nicht fortgesetzt werden durften.