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Blutschlägermine
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Blutschlägermine

Die Blutschlägermine war ein ausgedehntes Stollensystem im Frostfeuergrat. Der Blutschlägerklan zwang Sklaven und Elementare, Erz unter mörderischen Bedingungen zu fördern, bis der eigene Hunger nach Reichtum die Oger mit der uralten Feuerkraft des Berges zusammenbrachte.

Die Oger unter dem Frostfeuergrat

Der Frostfeuergrat wirkte an der Oberfläche wie eine Welt aus Eis, Wind und offenem vulkanischem Feuer. Unter den Bergen lagen jedoch reiche Erzadern und Höhlen, in denen sich Hitze staute. Der Blutschlägerklan erkannte den Wert dieser Lagerstätten und trieb ein weit verzweigtes Bergwerk in das Gestein.

Die Oger bauten die Mine nicht mit eigenen Händen aus. Gefangene Orcs, Draenei und andere Sklaven mussten in den Stollen arbeiten. Wer erschöpft zusammenbrach, wurde ersetzt. Die Blutschläger maßen den Wert eines Lebens daran, wie viel Erz es aus dem Berg holen konnte.

Elementare in Ketten

Selbst die Wesen des Feuers wurden nicht verschont. Der Oger Gog'duh hielt den mächtigen Elementar Magmolatus unter Kontrolle und zwang dessen Hitze in den Dienst der Mine. Die Blutschläger nutzten gebundene Feuerwesen, um Gestein zu brechen, Erze zu lösen und die tieferen Anlagen zu erwärmen.

Diese Gefangenschaft war gefährlicher als die Ausbeutung sterblicher Arbeiter. Elementare gehörten zur lebendigen Kraft Draenors. Sie konnten gebunden werden, doch ihr Zorn verschwand nicht. In den heißen Kammern sammelte sich deshalb eine Gewalt, die nur so lange nützlich blieb, wie die Ketten hielten.

Gug'rokk und der Ruf des Feuers

An der Spitze der Mine stand Gug'rokk. Er war nicht nur ein Aufseher, sondern ein Magier, der sich von den Feuerkräften unter dem Berg größere Macht versprach. Tiefer als seine Arbeiter drang er in die Hitze vor und suchte dort nach einem Verbündeten, den er beherrschen konnte.

Sein Ruf erreichte die Feuerwesen in den tiefsten Stollen. Was als Werkzeug der Produktion begonnen hatte, verwandelte sich in ein Bündnis aus Gier und elementarer Zerstörung. Gug'rokk glaubte, das Feuer lenken zu können, weil er ihm immer neue Brennstoffe und Opfer zuführte.

Der Aufstand in den Stollen

Als Kämpfer der Frostwölfe und ihre Verbündeten in die Mine eindrangen, fanden sie nicht nur einen feindlichen Betrieb. Sie trafen auf Gefangene, die auf Befreiung hofften, und auf Elementare, deren Wut jeden in den Stollen bedrohte. Der Vormarsch musste deshalb die Aufseher stürzen und zugleich verhindern, dass die entfesselte Hitze die ganze Anlage verschlang.

Crushto fiel, Magmolatus wurde aus seiner Bindung gerissen und schließlich erreichten die Angreifer Gug'rokk. Mit seinem Tod brach die Führung der Blutschläger zusammen. Die Mine verlor ihre Aufseher, und viele Gefangene konnten die Stollen verlassen.

Ein kleines Reich der Ausbeutung

Die Blutschlägermine war kein Zentrum der Eisernen Horde und kein Sitz eines großen Kriegshäuptlings. Gerade deshalb zeigt sie viel über Draenors Alltag. Herrschaft bestand nicht nur aus Armeen. Sie bestand auch aus Minen, Lieferketten und der alltäglichen Gewalt, mit der Rohstoffe gewonnen wurden.

Der Fall der Mine nahm den Blutschlägern ihre Machtbasis im Frostfeuergrat. Er zeigte den Frostwölfen zugleich, welche Ordnung sie vermeiden wollten. Eine Heimat konnte nicht frei heißen, wenn unter ihren Bergen andere Völker und selbst die Elemente in Ketten arbeiteten.