Ehre und StärkeBlackmoore
Amnennar der Kältebringer
Bosse

Amnennar der Kältebringer

Amnennar kämpfte beim Angriff der Geißel auf den Hyjal. Der Lichkönig ließ ihn in Kalimdor zurück, damit er die Klingenhauerhügel in einen Vorposten gegen Orgrimmar und Theramore verwandelte.

Der Weg nach Razorfen-Downs

Die Klingenhauerhügel waren ein altes Gräberfeld der Stacheleber, ein Ort, an dem die Toten des Volkes nahe bei Agamaggans Dornen ruhen sollten. Nach dem Dritten Krieg nahm Amnennar der Kältebringer die Gräber für die Geißel in Besitz. Neruber, Skelette und zusammengenähte Leiber machten aus Erinnerung einen Vorposten gegen Orgrimmar und Theramore. Zugleich versprach der Lich den bedrängten Stachelebern Macht über den Tod, obwohl jeder Gang zeigte, welchen Preis dieses Versprechen verlangte. In Amnennar der Kältebringer erhält ein eigener Teil dieser Geschichte Gestalt.

Amnennar gehörte zu den Kräften der Geißel, die im Dritten Krieg bis zum Hyjal zogen. Nach der Niederlage der Brennenden Legion kehrte er nicht nach Nordend zurück. Der Lichkönig befahl ihm, in Kalimdor zu bleiben und den Einfluss der Geißel auszuweiten. So wurde aus einem Teilnehmer des großen Feldzugs ein Besatzer, der den Krieg in kleinerer, dauerhafter Form fortsetzte.

Ein Stützpunkt zwischen zwei Städten

Die Klingenhauerhügel lagen günstig für Angriffe auf Orgrimmar und Theramore. Ihr Gräberfeld lieferte zugleich Körper, verborgene Wege und einen Ort, an dem Nekromantie jede Erinnerung des ansässigen Volkes verletzen konnte. Amnennar setzte Neruber, erhobene Stacheleber, Skelette und Monstrositäten ein, bis die Dornen selbst wie Mauern eines Geißelvorpostens wirkten.

Den bedrängten Stachelebern versprach der Lich Macht über den Tod. Viele hatten Land, Gräber und Sicherheit verloren; genau diese Verzweiflung machte das Angebot glaubwürdig. Amnennar verlangte nicht, dass sie ihre Trauer vergaßen. Er bot an, sie in eine Waffe zu verwandeln. Die untoten Verwandten in den Gängen zeigten jedoch, wem diese Macht tatsächlich gehörte.

Die Hand des Lichkönigs

Im tiefsten Teil der Hügel rief Amnennar Frostgeister, fesselte Gegner mit Eis und bezeichnete sich als Hand des Lichkönigs. Sein Fall zerschlug den geplanten Ausgangspunkt für weitere Angriffe. Er heilte das Gräberfeld nicht sofort und gab den Toten keine Namen zurück. Doch er beendete die Herrschaft eines Lichs, der Hoffnung auf Schutz verkauft hatte, während er aus jeder verlorenen Familie neue Soldaten gewann.