Der Weg nach Die Violette Festung
Die Violette Festung war Dalarans Gefängnis für Wesen, die gewöhnliche Mauern nicht halten konnten. Während des Nexuskriegs schlich Cyanigosa in Elfengestalt hinein und öffnete Portale für Malygos' Truppen. Jede gebrochene Zelle machte einen alten Fehler, ein gefangenes Verbrechen oder eine kaum beherrschte Macht zum Teil ihres Angriffs auf die Magierstadt. In Xevozz erhält ein eigener Teil dieser Geschichte Gestalt.
Als Astraler lebte Xevozz in einer Kultur aus Handel, Verträgen und Energie. Er machte daraus ein Geschäft mit arkanen Waffen. Seine Kunden mussten keine gerechten Zwecke verfolgen, solange sie bezahlen oder zukünftigen Zugang versprechen konnten. Die Brennende Legion wurde für ihn nicht zum kosmischen Schrecken, sondern zum größten Abnehmer.
Dalarans Magier entdeckten, wohin Xevozz lieferte. Ein Händler, der die Legion ausrüstete, war nicht neutral. Jede verkaufte Waffe setzte sich in einem Feldzug fort, auch wenn ihr Hersteller keinen Planeten selbst betrat. Das Kirin Tor zog die Grenze, die Xevozz im Geschäft vermieden hatte, und sperrte ihn ein.
Ein Plan aus drei Punkten
Nach Cyanigosas Angriff dachte Xevozz sofort in klaren Schritten: Feinde zerstören, der Haft entkommen, den wichtigsten Kunden wieder bedienen. Die Jahre im Gefängnis hatten die Reihenfolge verändert, nicht das Geschäftsmodell. Er wollte nicht neu beginnen. Er wollte den unterbrochenen Vertrag fortsetzen.
Xevozz rief astrale Sphären, die langsam auf ihn zutrieben. Erreichten sie ihn, beschleunigten und verstärkten sie seine Angriffe. Die Gruppe musste den Händler von seiner eigenen Energie fernhalten. Der Kampf wurde zu einem beweglichen Geschäft, in dem jede erfolgreiche Lieferung den Empfänger gefährlicher machte.
Blieb eine Sphäre lange in Sicht, konnte Xevozz Gegner und sich selbst zu ihr versetzen. Er verkürzte die Distanz zwischen Ware, Verkäufer und Ziel mit einem einzigen arkanen Zugriff. Selbst im Kampf dachte er wie ein Händler, der nicht darauf wartet, dass die Lieferung ihren Weg findet, sondern den ganzen Markt an den Ort der Übergabe zwingt.
Der größte Kunde wartet vergeblich
Mit Xevozz' Tod endete sein Drei-Punkte-Plan im ersten Schritt. Die Legion erhielt keine neuen Waffen aus diesem Ausbruch. Sein Eintrag in der Geschichte der Festung bleibt dennoch mehr als die Geschichte eines Schmugglers. Er zeigt, dass Neutralität endet, sobald ein Geschäft wissentlich die Vernichtung anderer ermöglicht und Gewinn zum einzigen Maßstab für die Wahl des Kunden wird.