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Seenhain
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Seenhain

Seenhain liegt am Immerstillsee im Rotkammgebirge. Der Ort wurde im Ersten Krieg erobert, danach wiederaufgebaut und musste sich in der offenen Welt gegen Schwarzfelsorcs, Gnolle und politische Vernachlässigung behaupten.

Eine Stadt am Immerstillsee

Seenhain entstand am Ufer des Immerstillsees, dort, wo die Straßen Sturmwinds in das Rotkammgebirge führen. Gasthaus, Rathaus, Schmiede und die große Brücke machten den Ort zum Mittelpunkt einer landwirtschaftlich geprägten Region. Der See gab Nahrung und Wasser; die Berge boten Schutz, verbargen aber auch Feinde.

Im Ersten Krieg wollte Schwarzfaust den Ort als Stützpunkt der Horde gewinnen. Anduin Lothar stellte sich ihm entgegen, musste jedoch weichen, als Hexenmeister des Schattenrates in die Schlacht eingriffen. Wenige Wochen später nahm eine größere Horde den Ort ein. Erst nach dem Zweiten Krieg konnte die Allianz Seenhain zurückgewinnen und unter Turalyons Aufsicht neu aufbauen.

Der Krieg endet nicht an der Stadtgrenze

Jahrzehnte später bedrohten Schwarzfelsorcs Seenhain erneut. Sie nahmen die Feste Steinwacht ein, beschädigten die Brücke und schnitten die Stadt von wichtigen Vorräten ab. Gleichzeitig sammelten sich Gnolle unter eigenen Anführern, und der Magier Morganth errichtete mit dem Turm von Ilgalar ein weiteres Machtzentrum in den Bergen.

Magistrat Solomon bat Sturmwind um Soldaten. Doch überall im Königreich brannten andere Krisen, und Katrana Prestor verhinderte eine klare militärische Antwort. Selbst Dunkelhain konnte keine Wachen entbehren. Seenhain musste Reisende und örtliche Kämpfer anwerben, während Handwerker versuchten, Brücke und Versorgung unter ständigem Beschuss aufrechtzuerhalten.

Ein Grenzort des wiederaufgebauten Sturmwind

Seenhain zeigt, wie unvollständig Sturmwinds Wiederaufbau nach den Orckriegen blieb. Die Hauptstadt stand wieder, doch an ihren östlichen Grenzen kämpften Gemeinden mit denselben Feinden wie eine Generation zuvor. Als die Schwarzfelsorcs später unter dem schwarzen Drachen Finsterbrand erneut angriffen, formierte sich die Bravo-Kompanie um John J. Keeshan und trug den Krieg in ihre Stellungen.

Der Ort ist deshalb mehr als eine friedliche Stadt am See. Seine reparierte Brücke steht für eine Gemeinschaft, die Verbindung immer wieder neu herstellen musste: zu Sturmwind, zu den umliegenden Höfen und zu einem Reich, das Seenhains Hilferufe oft erst spät hörte.