Ehre und StärkeBlackmoore
Sadana Blutfuror
Bosse

Sadana Blutfuror

Sadana Blutfuror war eine mächtige Akolythin des Schattenmondklans und tief mit den Mondzyklen verbunden. Als die Einflüsterungen des dunklen Sterns den Klan erfassten, folgte sie Ner'zhul in die Grabstätten. Dort lockte sie Ahnengeister in einen Ritualkreis, um ihre Lebenskraft für einen verdorbenen Zweck zu verschlingen.

Der Weg nach Schattenmondgrabstätte

Die Begräbnisstätten des Schattenmondklans waren einst ein Ort, an dem die Orcs ihren Ahnen naheblieben und die Bewegungen von Sternen und Monden deuteten. Ner'zhuls Bund mit der Leere verwandelte diese Nähe in Ausbeutung. Geister wurden angelockt, Realität aufgerissen und die Toten als Kraftquelle für einen Häuptling benutzt, der unter dem Druck der Eisernen Horde nach einer Macht griff, deren Hunger weit größer war als sein eigener Plan. In Sadana Blutfuror nahm ein eigener Teil dieser Geschichte Gestalt an.

Der Schattenmondklan las Bedeutung in Sternen, Mondphasen und den Übergängen zwischen Licht und Dunkelheit. Sadana gehörte zu den mächtigsten Akolythinnen dieser Tradition. Ihre Verbindung zum Mond war nicht nur Quelle von Zaubern. Sie ordnete Zeit, Ritual und das Verhältnis zu den Ahnen, deren Stimmen in den Begräbnisstätten nahe schienen.

Die Stimme des dunklen Sterns

Als der dunkle Stern in die Herzen des Klans flüsterte, erschien seine Macht nicht sofort als fremder Feind. Sie sprach durch Bilder, die Sadana kannte, und bot eine stärkere Form jener Dunkelheit an, die zwischen den Mondphasen bereits lag. Der Übergang zur Verderbnis konnte deshalb wie Vertiefung der eigenen Tradition wirken.

Sadana folgte Häuptling Ner'zhul in die Grabstätten. Dort sollte die Macht des Klans neu geschmiedet werden, nachdem die Eiserne Horde Unterwerfung verlangt hatte. Die Toten, die einst Rat und Zugehörigkeit bedeuteten, wurden nun in einen Plan gezogen, der sie nicht mehr fragte. Loyalität zum Häuptling stand über der Ruhe der Ahnen.

Dunkle Kommunion

Im Ritualkreis rief Sadana entweihte Seelen zu sich und versuchte, sie zu verschlingen. Gelang dies, heilte ihre Lebenskraft die Akolythin und steigerte deren Macht. Der Begriff Kommunion klang nach Gemeinschaft, doch hier blieb nur Verbrauch. Eine Seele kam nicht, um gehört zu werden, sondern um im Körper der Lebenden zu verschwinden.

Sadana ließ eine dunkle Finsternis über den Raum brechen. Nur die noch unverdorbenen blauen Mondrunen boten Schutz. Damit blieb inmitten ihrer Verderbnis ein Rest der ursprünglichen Tradition wirksam. Der Mond selbst hatte sich nicht gegen die Lebenden gewandt; eine Akolythin hatte seine Zeichen mit dem dunklen Stern vermischt.

Der Ritualkreis verstummt

Mit Sadanas Fall endete die unmittelbare Jagd auf die gerufenen Geister. Tiefer in den Grabstätten war die Wirklichkeit jedoch bereits aufgerissen. Ihre Geschichte zeigt, wie eine Tradition missbraucht werden kann, ohne dass ihre äußeren Zeichen verschwinden. Runen, Mond und Ahnen blieben dieselben Worte, doch Ner'zhuls Plan hatte ihre Bedeutung in Werkzeuge verwandelt.