Ehre und StärkeBlackmoore
Rabenholdt
Organisation

Rabenholdt

Rabenholdt ist ein verborgener Bund von Meuchelmördern im Alteracgebirge. Unter Fürst Jorach Rabenholdt führte die Organisation einen langen Krieg gegen das Syndikat, bildete Schurken aus und wurde später zu einem Kern der Ungekrönten.

Das Anwesen im Gebirge

Rabenholdts Hauptsitz liegt verborgen im Alteracgebirge. Das Anwesen wirkt wie der Besitz eines abgelegenen Adelshauses, doch hinter seinen Mauern werden Spione, Diebe und Meuchelmörder ausgebildet. Fürst Jorach Rabenholdt führt den Bund mit höfischer Ruhe. Er weiß, dass Geheimhaltung nicht nur Unsichtbarkeit bedeutet, sondern auch die Kontrolle darüber, wer welche Wahrheit erfährt.

Rabenholdt stand lange im Konflikt mit dem Syndikat, den enteigneten Adligen Alteracs und ihren Gefolgsleuten. Beide Seiten arbeiteten mit Spionage, Erpressung und Mord, doch ihre Ziele unterschieden sich. Das Syndikat wollte verlorene Macht zurückgewinnen; Rabenholdt schützte sein eigenes Netz und verkaufte Fähigkeiten, ohne sich einem gefallenen Königshaus zu unterwerfen.

Eine Schule ohne öffentliches Banner

Viele Schurken suchten das Anwesen auf, um Techniken zu erlernen oder schwierige Aufträge zu erhalten. Rabenholdt war nie eine Armee mit offenem Banner. Der Bund gewann Einfluss, weil seine Mitglieder dort handeln konnten, wo offizielle Gesandte und Soldaten scheiterten. Diese Freiheit machte ihn nützlich, aber auch moralisch schwer einzuordnen.

Wrathion nutzte Rabenholdts Netzwerk für seinen Kampf gegen die verbliebenen schwarzen Drachen. Ausgewählte Meuchelmörder erledigten Aufgaben, die der junge Prinz nicht offen übernehmen wollte. Dabei entstanden die Fänge des Vaters. Die Zusammenarbeit zeigte, wie leicht Rabenholdts Fähigkeiten Teil einer größeren Intrige werden konnten, deren Auftraggeber nie alle Karten auf den Tisch legte.

Von Rabenholdt zu den Ungekrönten

Während der Legion-Invasion schloss sich Jorach den Ungekrönten an, einem Bund der bedeutendsten Schurken Azeroths. Rabenholdts Erfahrung wurde damit in einen Krieg eingebracht, der weit über Alterac hinausging. Die Organisation blieb dennoch, was sie immer gewesen war: ein Ort für Menschen, die im Schatten handeln und wissen, dass ein gerettetes Reich ihnen dafür selten ein Denkmal errichtet.