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Maguslord der Felsspitzoger
Bosse

Maguslord der Felsspitzoger

Der Maguslord der Felsspitzoger war ein selten an Omokks Anhöhe auftauchender Ogermagier. Arkane Geschosse, Verwandlung und Blutrausch machten ihn zum Gegenstück der rohen Kampflords: Er bewies, dass Mok'Doom nicht nur durch Muskeln, sondern auch durch gelehrte und verstärkende Magie verteidigt wurde.

Der Weg nach Untere Schwarzfelsspitze

Die Untere Schwarzfelsspitze war die ausgedehnte Kaserne der Dunklen Horde. In der alten Dunkeleisenfestung lebten Schwarzfelsorcs neben den Felsspitzogern und den Gluthauertrollen, während Spinnenbrut und Worgzucht ganze Gänge beherrschten. Rend Schwarzfaust nannte diese Streitmacht die wahre Horde, doch über ihren Lagern standen General Drakkisath, Oberanführer Wyrmthalak und schließlich Nefarian. So führte jeder Weg durch die unteren Hallen zugleich durch ein Bündnis, dessen einzelne Völker an die Machtpläne eines schwarzen Drachen gebunden waren. In Maguslord der Felsspitzoger erhält ein eigener Teil dieser Geschichte Gestalt.

Neben dem Hochlord konnte statt eines weiteren Kriegers ein Maguslord erscheinen. Sein Platz machte deutlich, dass die Felsspitzoger Macht nicht nur in Körpergröße und schweren Waffen maßen. Die Anhöhe von Mok'Doom versammelte auch jene, die arkane Formeln beherrschten und aus einer Gruppe gewöhnlicher Kämpfer ein schnelleres, größeres und gefährlicheres Gefolge machen konnten.

Der seltene Gelehrte

Über den persönlichen Namen oder die Ausbildung des Maguslords ist nichts überliefert. Sein Titel bezeichnet Rang und magische Aufgabe. Diese Zurückhaltung ist wichtig: Ogermagie hat eine lange Geschichte, doch keine Quelle verbindet diesen Einzelnen mit einem bestimmten Lehrer oder einem besonderen Ritual. Sein Können ist sichtbar; sein Lebensweg bleibt verschlossen.

Der Maguslord schleuderte arkane Geschosse, verwandelte Gegner und versetzte Verbündete in Blutrausch. Er konnte andere größer werden lassen und damit die natürliche Wucht der Oger noch steigern. Wo der Kampflord einen Kampf mit der Axt entschied, veränderte der Maguslord zunächst seine Bedingungen. Plötzlich kämpfte ein Gefährte schneller, ein Feind stand hilflos als Tier da und rohe Kraft erhielt magische Verstärkung.

Urok Schreckensbote kontrollierte Omokk durch finstere Magie. Der Maguslord zeigt, dass solche Einflussnahme in Mok'Doom nicht aus einer völlig fremden Welt kam. Magie gehörte zum Machtgefüge der Felsspitzoger. Dennoch gibt es keinen Beleg, dass dieser seltene Magier Uroks Täuschung kannte oder daran beteiligt war. Nähe zur Macht ist nicht dasselbe wie Wissen über ihr Geheimnis.

Wenn die Verstärkung verstummt

Mit seinem Fall verlor Omokks Umfeld einen Kämpfer, der andere stärker machte. Das war mehr als der Verlust eines einzelnen Zauberers. In einer Hierarchie, die auf sichtbarer Unbesiegbarkeit beruhte, gefährdete jeder ausgeschaltete Unterstützer den Eindruck, der Hochlord könne von niemandem berührt werden.