Das Tor aus Knochen
Eiskrone war aus Saronit, Eis und den Überresten unzähliger Opfer gebaut. Lord Mark'gar passte in diese Architektur. Sein Körper bestand aus gewaltigen Knochen, mehreren Schädeln und Klingen, die aus seinem Skelett herausragten. Er war weniger eine einzelne wiedererweckte Person als ein Monument der Toten, die der Lichkönig verbraucht hatte.
Mark'gar stand unmittelbar hinter dem Eingang. Wer ihn nicht überwinden konnte, hatte keine Aussicht, die oberen Bereiche oder den Frostthron zu erreichen. Er schleuderte Knochenstacheln durch die Halle, fing Gegner auf ihnen ein und wirbelte mit seinen Klingen durch die Reihen der Angreifer.
Eine Botschaft des Lichkönigs
Die Geißel stellte ihre Opfer nicht nur als Soldaten auf. Sie machte aus ihnen Mauern, Waffen und Wächter. Mark'gar zeigte den Eindringlingen schon am Beginn des Angriffs, was mit den Gefallenen geschehen konnte. Jeder Tote des Feldzuges drohte Teil einer ähnlichen Schöpfung zu werden.
Mit Mark'gars Zerstörung gewann der Argentumkreuzzug den ersten festen Raum in der Zitadelle. Der Weg führte zu Lady Todeswisper und dem Kult der Verdammten. Hinter der stummen Gewalt des Knochenwächters warteten nun jene Menschen, die Arthas' Herrschaft aus eigener Überzeugung dienten.