Ehre und StärkeBlackmoore
Kommandant Kolurg
Bosse

Kommandant Kolurg

Kolurg suchte gefährliche Schätze für die Waffenkammern der Horde und geriet im Nexus in die Hallen der Stasis. Wenn Allianztruppen ihn dort auftauten, sah er nicht seine Befreiung, sondern Feinde, die ihm Ruhm und Beute stehlen wollten.

Der Weg nach Der Nexus

Im Nexus bündelte Malygos die arkanen Ströme Azeroths und führte den Krieg gegen sterbliche Magienutzer. Die gewaltige Umleitung zerriss Wirklichkeit und Lebewesen gleichermaßen. Magierjäger, Elementare und verwandelte Wächter hielten die Kammern, während Keristraszas Gefangenschaft zeigte, dass der blaue Aspekt nicht nur Zauber kontrollieren, sondern selbst den Willen eines anderen Drachen brechen wollte. In Kommandant Kolurg erhält ein eigener Teil dieser Geschichte Gestalt.

Kolurg führte Soldaten nicht nur in gewöhnliche Feldzüge. Er suchte gefährliche Relikte, die den Waffenkammern der Horde einen Vorteil geben konnten. Im Nexus lagen arkanes Wissen und fremde Geräte dicht beieinander. Gerade deshalb war der Ort verlockend genug, dass ein erfahrener Kommandant das Risiko einer Expedition akzeptierte.

Die Hallen der Stasis

Irgendwo zwischen Auftrag und Beute geriet Kolurg in ein Eindämmungsfeld. Die Stasis tötete ihn nicht. Sie nahm ihm Zeit, Bewegung und jede Möglichkeit zu erkennen, wie lange der Krieg ohne ihn weiterging. Als die Kammer sich öffnete, erwachte er nicht zu einer Rettungsmannschaft, sondern vor Allianzabenteurern.

Für Kolurg war die Lage eine doppelte Kränkung. Feinde hatten ihn aus der Gefangenschaft gelöst, und dieselben Feinde griffen nach den Schätzen, für die er gekommen war. Dankbarkeit fand in diesem Augenblick keinen Platz. Er deutete seine Befreiung sofort als neuen Abschnitt der Mission und die Befreier als Diebe, die ihm den eigenen Triumph nehmen wollten.

Zwei Priester an seiner Seite

Kolurg kämpfte nicht allein. Zwei Priester begleiteten ihn, heilten Wunden und verlängerten die Zeit, in der seine Wut den Saal beherrschte. Die kleine Einheit erinnerte daran, dass er ein Kommandant war. Selbst aus der Stasis trat er mit einer Ordnung hervor, in der andere seine Gewalt absicherten.

Mit Sturmangriffen und einem weiten Klingenwirbel zwang Kolurg jeden in seiner Nähe zum Rückzug. Sein furchterregender Ruf konnte Gegner auseinanderjagen und weitere Wächter anziehen. Der Kampf lebte von derselben Empfindung wie sein Erwachen: Alles musste sich um seinen verlorenen Augenblick drehen, und jeder, der zu nahe stand, wurde dafür bestraft.

Das Spiegelbild auf der anderen Seite

Hordenabenteurer begegneten in derselben Kammer nicht Kolurg, sondern Kommandant Starkbart. Der Nexus hielt damit zwei mögliche Geschichten bereit, abhängig davon, wer die Türen öffnete. Beide Offiziere glaubten, der Feind raube ihnen den Ruhm. Beide wurden zu einem Hindernis für jene Seite, gegen die sie ihr Leben lang gekämpft hatten.