Der Beast-Ward
Horridon ist ein Terrorhorn von gewaltiger Stärke. Im Thron des Donners tritt er nicht als Herrscher oder Stratege auf, sondern als der Beast-Ward der Zandalari: eine Kreatur, deren Wucht die Arena beherrscht, lange bevor sie irgendein Wort braucht. Seine Hörner, sein Panzer und jeder Angriff machen ihn zum ersten großen Hindernis auf dem Weg durch Lei Shens wiedererweckte Festung.
Kriegsgott Jalak ruft ihn vor den Augen der Eindringlinge in den Kampf. Damit wird Horridon Teil der Zandalari-Kriegsschau, doch seine eigene Vorgeschichte bleibt im Dunkeln. Die Chronik muss ihm deshalb keine erfundene Gefangenschaft oder Absicht geben. Sicher ist, was die Arena zeigt: ein gewaltiges Tier, das im Krieg anderer Mächte eingesetzt wird.
Vier Tore, vier Reiche
Um Horridon öffnen sich nacheinander die Tore der Farraki, Gurubashi, Drakkari und Amani. Jalak nennt sie nicht als zufällige Verbündete, sondern als versammelte Kraft des Trollreichs. Sand, Gift, Eis und die Erinnerung an Zul'jin treffen in einem einzigen Kampf zusammen. Die Arena wird so zum Bild für den Anspruch der Zandalari, die verstreuten Reiche unter ihrem Banner wieder zu einen.
Horridon steht im Mittelpunkt dieses Aufmarschs. Er ist nicht der politische Kopf der Vereinigung, sondern ihre sichtbarste Wucht. Während die Stämme aus den Toren strömen, hält das Terrorhorn die Gegner fest und zwingt sie, sich zugleich gegen die Kreatur und gegen das Bündnis der Trolle zu behaupten.
Jalaks letzter Befehl
Als die vier Stämme fallen, betritt Jalak selbst die Arena. Sein Auftritt macht klar, wie sehr dieser Ort auf Einschüchterung angelegt ist: Erst die Tiere und Krieger, dann der Kriegsgott. Nach seinem Tod bleibt Horridon zurück, noch immer gefährlich, aber ohne den Mann, der ihn vorgeführt hatte. Seine Niederlage bricht eine Verteidigung des Donnerthrons, nicht den Willen eines eigenen Tyrannen.