Die Furbolgs der nördlichen Wälder
Furbolgs lebten lange vor den jüngeren Reichen in den Wäldern Kalimdors. Ihre Stämme ehrten Naturgeister, schützten heilige Plätze und kannten Wege, die Außenstehenden verborgen blieben. Die Holzschlundfeste lag in einem Tunnelsystem, das Teufelswald mit Mondlichtung und Winterquell verband.
Diese Lage machte die Feste zu einem sicheren Zufluchtsort und zum Schlüssel zwischen drei Regionen. Wer ihre Tunnel benutzen wollte, musste das Vertrauen eines Volkes gewinnen, das erlebt hatte, wie Fremde Krieg und Verderbnis in seine Heimat trugen.
Ein Stamm widersteht der Verderbnis
Als die Brennende Legion nach Kalimdor zurückkehrte, drang dämonische Magie tief in die Wälder ein. Viele Furbolgs wurden wahnsinnig und griffen selbst Nachbarn und Verwandte an. Der Holzschlundstamm entkam diesem Schicksal und zog sich in seine Feste zurück.
Von dort musste er mitansehen, wie Teufelswald verwandelte und befreundete Stämme der Verderbnis erlagen. Illidans Sieg über die Dämonen beseitigte die unmittelbare Quelle nicht vollständig. Gift, Wahnsinn und dämonische Rückstände blieben im Land und zwangen die Holzschlundfurbolgs zu dauernder Wachsamkeit.
Misstrauen als Form des Überlebens
Die Wächter der Holzschlundfeste ließen Reisende nur passieren, wenn diese ihre friedlichen Absichten bewiesen. Das wirkte auf Außenstehende abweisend, war jedoch die Folge einer Geschichte, in der beinahe das gesamte Volk durch fremde Mächte korrumpiert worden war.
Die Feste bewahrte nicht nur einen Tunnel, sondern eine unverdorbene Gemeinschaft. Zwischen dem kranken Teufelswald und dem kalten Winterquell blieb sie ein Ort, an dem Furbolgs ihre Traditionen fortsetzen konnten. Ihr Fortbestand zeigt, dass Widerstand gegen die Legion nicht immer in einer großen Schlacht bestand; manchmal bedeutete er, eine Heimat geschlossen zu halten, bis der Sturm vorüberzog.