Ehre und StärkeBlackmoore
Flotschhügel
Welt

Flotschhügel

Flotschhügel ist das Hauptdorf der Waldho-zen. Häuptling Kah Kah verbündet sich mit der Horde, nachdem deren Gesandte seinem Stamm gegen Tiger und feindliche Jinyu helfen. Nazgrim macht aus dem Bündnis rasch eine militärische Basis und beginnt, die Ho-zen nach den Bedürfnissen seines Feldzugs auszubilden.

Das Dorf des großen Häuptlings

Westlich des Tigerwaldes, jenseits eines schmalen Flusses, liegt Flotschhügel. Dort lebt der größte Verband der Waldho-zen unter Häuptling Kah Kah. Die Ho-zen jagen, fischen und entscheiden viele Streitigkeiten nach unmittelbarem Nutzen. Ihre Sprache ist grob, ihre Bündnisse können schnell wechseln, doch daraus folgt nicht, dass sie keine Gemeinschaft besitzen. Kah Kah hält verschiedene Gruppen zusammen, verteilt Beute und erwartet, dass Gäste ihren Wert durch Taten beweisen.

Als die Horde nach dem Absturz von Höllschreis Faust einen sicheren Stützpunkt suchte, begegnete sie den Ho-zen nicht mit langen Verträgen. Ihre Gesandten töteten Tiger, die Jäger gerissen hatten, beschafften Köder für den Fischfang und kämpften gegen Jinyu und Allianztruppen, die Kah Kah als Feinde betrachtete. In der Logik des Häuptlings waren dies verständliche Beweise. Die Fremden halfen seinem Dorf; also konnten sie als die besseren Wikket gelten.

Ein Bündnis wird zur Kriegsmaschine

Kah Kah erklärte sich bereit, an der Seite der Horde zu kämpfen. Nach einem Leuchtsignal rückten Nazgrims Überlebende nach Flotschhügel vor und machten das Dorf zu ihrer vorläufigen Operationsbasis. Vorräte und Banner erschienen, verwundete Soldaten wurden versorgt und Ho-zen erhielten Waffen. Goblins wie Nieten Kuppelplopp versuchten, aus den unruhigen Kämpfern geordnete Grenadiere zu machen. Was für Kah Kah ein Bündnis auf Gegenseitigkeit war, betrachteten manche Hordenoffiziere bereits als Rekrutierung.

Die Unterschiede verschwanden dabei nicht. Ho-zen kämpften aus Loyalität zu ihrem Häuptling, aus Freude am Streit oder weil die neue Verbindung Beute versprach. Nazgrim brauchte dagegen Truppen, die Befehle befolgten und den Feldzug der Horde unterstützten. Flotschhügel wurde so zu einem frühen Beispiel dafür, wie beide Fraktionen einheimische Konflikte Pandarias in ihren eigenen Krieg einordneten. Aus der Feindschaft zwischen Ho-zen und Jinyu machten sie zusätzliche Fronten zwischen Horde und Allianz.

Die Kosten eines vorschnellen Freund-Feind-Bildes

Für die Ho-zen war die Entscheidung nicht völlig unverständlich. Jinyu und Waldho-zen stritten bereits vor dem Eintreffen der Flotten um Jagdgründe, Gewässer und Einfluss. Die Horde trat in einem Augenblick auf, in dem Hilfe zählte, und sprach eine Sprache der Stärke, die Kah Kah kannte. Doch beide Seiten wussten wenig darüber, welche Ziele der andere langfristig verfolgte. Die Ho-zen sahen neue Freunde; Garroshs Reich sah zusätzliche Kämpfer.

Später wurde deutlich, dass die erste Begegnung im Jadewald mehr als eine lokale Episode gewesen war. Horde und Allianz hatten ihre Rivalität auf Völker übertragen, die ihren Krieg zuvor nicht kannten. Flotschhügel blieb das Dorf der Ho-zen, doch seine Fahnen und ausgebildeten Grenadiere zeigten, wie rasch ein Gast zum militärischen Ausbilder werden konnte. Das Bündnis gab dem Stamm Schutz und neue Macht, nahm ihm aber einen Teil der Freiheit, seine Feindschaften unabhängig von einem weltweiten Krieg zu bestimmen.