Der Weg nach Burg Schattenfang
Burg Schattenfang war einst der Sitz Baron Silberleins. Während des Dritten Krieges ließ Genn Graumähne den Magier Arugal Worgen gegen die Geißel beschwören. Die Wesen entzogen sich der Kontrolle, fielen über Freund und Feind her und nahmen schließlich die Burg selbst. Arugal überlebte zwischen ihren Mauern und erklärte die Bestien zu seinen Kindern. In Fenrus der Verschlinger erhält ein eigener Teil dieser Geschichte Gestalt.
Fenrus war größer als ein gewöhnlicher Worg. Ob dunkle Magie ihn verändert hatte oder Arugal gerade wegen dieser Größe auswählte, blieb ungewiss. Sicher ist, dass das Tier in den privaten Räumen des Magiers lebte und zu dessen engstem Kreis gehörte. Sein Gebrüll war durch die ganze Burg zu hören.
Ein Herr erscheint im Kampf
Wenn Fenrus Eindringlinge bemerkte, ließ Arugal sie nicht unbeobachtet. Der Magier erschien und sandte Leerwandler, während sein Worg angriff. Damit wurde Fenrus zum Übergang zwischen den Handlangern der Burg und ihrem Herrn. Wer gegen das Tier kämpfte, stand bereits unter Arugals Blick.
Fenrus' Motive lassen sich nicht wie die eines Menschen erzählen. Seine Bindung an Arugal zeigte sich in Nähe und Dienst, nicht in politischen Aussagen. Gerade das machte das Tier wertvoll. Es fragte nicht, ob die Worgenbeschwörung ein Fehler gewesen war. Es erkannte den Mann, zu dem es gehörte, und verteidigte dessen Raum.
Gemeinsam über den Tod hinaus
Nach ihrem Tod gelangten Fenrus und Arugal in die Schattenlande. Dort trafen Todesritter der Schwarzen Klinge während der Legioninvasion erneut auf sie. Die Verbindung hatte somit selbst den Untergang der Burg überstanden. Fenrus blieb nicht nur ein Haustier in einer alten Instanz, sondern Teil jener Spur, die Arugals Schuld über Jahre und Welten hinweg zog.