Ein Orakel der Schöpfungsstätte
In Zereth Mortis arbeiteten Orakel und Automaten an Abläufen, die weit älter waren als die bekannten Reiche der Schattenlande. Dausegne kannte die Wege der Energie und die Bedeutung der Anlagen. Ihr Wissen machte sie zu einer wertvollen Hüterin und zugleich zu einem Ziel.
Als Zovaal in das Mausoleum eindrang, ließ er sie nicht einfach töten. Herrschaftsmagie nahm ihr die Entscheidung und machte aus ihrer Kenntnis einen Wegweiser für seine Armee.
Die Schmiede der Nachleben
Die Schmiede war ein Ort, an dem die Formen der Nachleben miteinander verbunden wurden. Zovaal wollte diese Macht nicht nur zerstören. Er wollte sie umschreiben, sodass alle Wirklichkeit seiner Vorstellung von Ordnung und Qual folgte.
Dausegne führte die Schlundgebundenen dorthin und schützte ihren Zugriff. Ihr Fall bestand deshalb nicht in einer freiwilligen Hinwendung zum Kerkermeister. Er bestand darin, dass ihr Wissen gegen den Zweck eingesetzt wurde, dem es zuvor gedient hatte.
Im Kampf ließ Dausegne Energieringe durch die Kammer laufen und zog Kraft aus Beherrschungsreservoiren. Ihre Angriffe wirkten geordnet, fast wie Teile eines alten Rituals, doch Zovaals Einfluss hatte ihnen eine zerstörerische Richtung gegeben.
Die Angreifer durchbrachen die Verbindungen zu den Reservoiren und besiegten das gefallene Orakel. Damit verlor der Kerkermeister eine Führerin, die ihm den Aufbau der Schmiede erklären konnte.
Wissen unter Zwang
Dausegnes Geschichte wiederholt ein Muster, das bereits bei Anduin und Roh-Kalo sichtbar war. Zovaal suchte nicht nur starke Kämpfer. Er nahm Personen, deren Wissen oder Stellung Türen öffnen konnte, und machte ihren Willen bedeutungslos.
Ihr Tod war deshalb ein notwendiger, aber bitterer Sieg. Dausegne hatte den Angriff nicht aus eigenem Ehrgeiz geführt. Sie wurde aufgehalten, weil es keinen anderen Weg gab, ihre erzwungene Arbeit für den Kerkermeister zu beenden.