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Corins Kreuzung
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Corins Kreuzung

Corins Kreuzung war ein Verkehrsknoten Lordaerons zwischen Andorhal, Darroheim, Stratholme und Tyrshand. Die Geißel verwandelte den Ort in eine von Untoten überfüllte Ruine mitten in den Östlichen Pestländern.

Die Straßen des östlichen Lordaeron

Corins Kreuzung entstand dort, wo mehrere wichtige Wege des östlichen Lordaerons aufeinandertrafen. Nach Westen führte die Straße nach Andorhal, nach Norden nach Stratholme, nach Süden in Richtung Darroheim und Tyrshand. Rathaus und Schmiede versorgten Reisende und die umliegenden Höfe.

Der Ort lebte von Bewegung. Händler, Boten und Soldaten kamen durch die Kreuzung, ohne dass sie selbst eine große Stadt sein musste. Gerade diese Lage machte sie jedoch schutzlos, als die Seuche nicht von einer Armee, sondern entlang der Handelswege kam.

Die Geißel übernimmt die Kreuzung

Mit dem Fall Lordaerons starben oder flohen die Bewohner. Die Geißel besetzte Häuser und Straßen, bis Corins Kreuzung zu einem dichten Lager aus Ghulen, Kultisten und zusammengenähten Untoten wurde. Selbst Kundschafter konnten die Ruinen kaum ungesehen passieren.

Die Kreuzung half der Geißel, Truppen zwischen den verwüsteten Städten zu bewegen. Ein Ort, der früher Handel und Nachrichten verteilt hatte, verbreitete nun Untote und Befehle des Lichkönigs durch die Pestländer.

Ein Knotenpunkt einer zerstörten Landschaft

Nördlich der Ruinen erhob sich später ein Turm der Verteidiger, doch die Stadt selbst blieb von der Geißel erfüllt. Wer von der Kapelle des Hoffnungsvollen Lichts nach Stratholme oder Andorhal zog, musste die Kreuzung umgehen oder freikämpfen.

Corins Kreuzung zeigt den Untergang Lordaerons im Kleinen. Die Gebäude blieben erkennbar, und die Straßen führten noch immer zu denselben Orten. Verändert hatte sich, wer sie benutzte. Aus der Verbindung zwischen lebenden Gemeinden war ein Verkehrsnetz des Todes geworden.