Ehre und StärkeBlackmoore
Bazzalan
Bosse

Bazzalan

Der Satyr Bazzalan führte gemeinsam mit Jergosh die Sengende Klinge. Seine genauen Ziele blieben im Dunkeln, doch List, Gift und schnelle Klingen machten ihn zum verborgenen Kopf des Kultes.

Der Weg nach Der Flammenschlund

Unter Orgrimmar öffnet sich der Flammenschlund wie eine glühende Wunde. Troggs drangen aus den Tiefen herauf, während der Kult der Sengenden Klinge die abgelegenen Höhlen für Dämonenmagie und Pläne gegen Thralls junge Horde nutzte. Jeder Gegner dort gehört deshalb zu einem Krieg, den die Stadt über sich zunächst kaum bemerkte. In Bazzalan erhält ein eigener Teil dieser Geschichte Gestalt.

Bazzalan passte in keine einfache Erzählung über unzufriedene Orcs. Als Satyr brachte er die lange Geschichte dämonischer Verführung der Nachtelfen in einen Kult unter Orgrimmar. Seine Anwesenheit zeigte, dass die Sengende Klinge nicht nur aus innerem Groll entstand. Alte Mächte fanden in jeder Kultur neue Türen, wenn jemand bereit war, sie zu öffnen.

Führung aus dem Schatten

Gemeinsam mit Jergosh lenkte Bazzalan die Kultisten, während Taragaman die Aufmerksamkeit auf sich zog. Seine genauen Beweggründe blieben unklar. Gerade diese Unschärfe passte zu ihm: Ein Satyr musste nicht auf dem Thron sitzen, solange Misstrauen, Gier und verbotene Magie in seinem Sinne arbeiteten.

Bazzalan kämpfte wie ein Schurke. Rasche Stöße, Gift und die Nähe weiterer Kultisten machten ihn gefährlicher als seine Gestalt zunächst vermuten ließ. Er suchte keinen ehrenvollen Austausch von Schlägen. Seine Kunst bestand darin, eine kleine Öffnung zu finden und sie so lange zu nutzen, bis der Gegner begriff, dass der eigentliche Kampf schon früher begonnen hatte.

Das Ende eines verborgenen Kopfes

Mit Bazzalan und Jergosh brach die Führung der Sengenden Klinge im alten Flammenschlund zusammen. Der Kult verschwand damit nicht für alle Zeit, doch dieser Angriff auf Orgrimmars Inneres wurde beendet. Bazzalan hinterließ keine große Erklärung. Seine Niederlage genügte als Beweis, dass hinter dem dämonischen Schauspiel ein stillerer und berechnenderer Wille gestanden hatte.