Ehre und StärkeBlackmoore
Baleroc
Bosse

Baleroc

Baleroc war ein uralter Feuerelementar und Veteran der Elementarkriege. Nach der Verbannung in die Feuerlande verlor er immer mehr von seiner Vernunft. Als Torwächter vor Sulfuron bewachte er die einzige Brücke zu Ragnaros und lebte nur noch für den nächsten Kampf.

Ein Krieger aus der Urzeit

Baleroc kämpfte bereits in den alten Elementarkriegen, als Ragnaros, Al'Akir, Therazane und Neptulon im Dienst der Alten Götter um Azeroth rangen. Er war kein spät beschworener Diener, sondern ein Veteran jener Epoche, in der Feuer, Erde, Luft und Wasser ganze Landmassen als Schlachtfeld behandelten. Seine Grausamkeit brachte ihm schon damals einen gefürchteten Ruf ein.

Nach dem Sieg der Titanen wurden Ragnaros und seine Diener in die Feuerlande gebunden. Für Baleroc bedeutete das keine Ruhe. Jahrtausende in einem Reich aus ununterbrochener Glut ließen seine Kampfeslust zur Besessenheit werden. Andere Elementare mieden ihn, weil selbst Verbündete in seiner Nähe zu Opfern werden konnten.

Torwächter von Sulfuron

Ragnaros stellte Baleroc vor die Brücke zu Sulfuron. Hinter ihm lag die Festung des Feuerlords; vor ihm ein Strom aus Verbrennung, der wie ein Burggraben wirkte. Seine Stellung machte ihn zur letzten reinen Kraftprobe vor dem inneren Reich. Wer Ragnaros erreichen wollte, musste einen Krieger besiegen, dessen ganzes Dasein auf diesen Augenblick zugelaufen war.

Baleroc führte zwei gewaltige Klingen und ließ Kristalle entstehen, die ihre Opfer mit wachsender Qual überzogen. Je länger der Kampf dauerte, desto stärker wurde seine eigene Flamme. Diese Macht war keine ausgefeilte Strategie. Sie war die Fortsetzung seines Wesens: Schmerz, Widerstand und Zeit nährten einen Gegner, der im Kampf die einzige verbliebene Ordnung fand.

Das Ende einer endlosen Schlacht

Mit Balerocs Fall wurde die Brücke nach Sulfuron frei. Für den Elementar endete damit ein Krieg, der in der Urzeit begonnen hatte und in seiner Erinnerung nie wirklich aufgehört hatte. Er verteidigte Ragnaros nicht durch politische Treue oder Hoffnung auf eine neue Welt. Er tat es, weil Gefangenschaft und Jahrtausende des Kampfes aus ihm einen Wächter gemacht hatten, der außer dem nächsten Gegner nichts mehr kannte.