Ehre und StärkeBlackmoore
Azzakel
Bosse

Azzakel

Azzakel wartete auf Argus, bis ein Diener der Brennenden Legion ein Tor zu einer neuen Welt öffnete. Als Nyami Auchindouns Verteidigung senkte, spürte er seine Gelegenheit. Durch die Klauen von Argus brachte er Teufelswachen, Pyromanen und brennende Trickster in das Mausoleum und machte dessen heilige Hallen zum Brückenkopf einer Invasion.

Der Weg nach Auchindoun

Auchindoun war das heilige Mausoleum der Draenei, ein Ort, an dem die Seelen der Verstorbenen bewahrt und auf ihrem Weg begleitet wurden. Ein schützender Schild trennte diese Ruhe von Draenors Kriegen. Doch der Schattenrat brauchte keine Armee, solange eine Verräterin bereits Zugang zu den heiligsten Räumen besaß. Nyamis Sabotage machte aus dem Mausoleum einen Einfallspunkt für Dämonen und führte Teron'gor an eine Quelle unzähliger Seelen. In Azzakel nahm ein eigener Teil dieser Geschichte Gestalt an.

Argus war einst die Heimat der Eredar und damit auch der Vorfahren jener Draenei, die vor der Legion flohen. Nun diente die Welt als Festung der Dämonen. Azzakel wartete dort nicht untätig. Er stand bereit für den Augenblick, in dem irgendwo im Großen Dunklen Jenseits ein Portal geöffnet und eine weitere Welt für die Invasion erreichbar würde.

Nyamis Signal

Als Nyami den Schild Auchindouns schwächte, spürte Azzakel die Öffnung. Für die Legion waren innere Verräter kostbarer als eine Armee vor verschlossenen Toren. Ein einziger Zugang verband plötzlich Argus mit dem heiligen Mausoleum der Draenei. Die Entfernung zwischen den Welten verlor in dem Augenblick ihre Bedeutung, in dem jemand auf beiden Seiten denselben Zweck verfolgte.

Azzakel öffnete sein Portal und ließ Dämonen hindurchströmen. Während der Kanal offenstand, war er selbst nicht erreichbar. Die Verteidiger mussten Teufelswachen, brennende Trickster und lachende Pyromanen aufhalten, bevor die nächste Welle den Raum füllte. Das Tor war keine einzelne Tür, die einmal durchschritten wurde. Es war ein anhaltender Griff, mit dem Argus immer neue Klauen nach Draenor streckte.

Azzakel hüllte einzelne Menschen in Teufelsflammen, die auf jeden übersprangen, der zu nahe kam. Zusammenhalt wurde dadurch für kurze Zeit gefährlich. Die Gruppe musste Abstand schaffen, ohne den Betroffenen allein zu lassen. Die Legion benutzte Nähe gegen jene, deren Stärke gerade darin lag, einander nicht aufzugeben.

Vorhut einer größeren Invasion

Azzakel war nicht die ganze Legion, sondern ihre Vorhut. Sein Zweck bestand darin, den Brückenkopf zu halten, weitere Dämonen zu rufen und das Mausoleum so lange zu verwüsten, bis Teron'gor seine Arbeit vollendet hatte. Jeder Dämon im Raum versprach einen weiteren dahinter. Ein Sieg über die Vorhut musste deshalb schnell genug kommen, bevor aus einem Kampf eine dauerhafte Besatzung wurde.

Mit Azzakels Tod brach der unmittelbare Dämonenstrom zusammen. Auchindoun war damit noch nicht gerettet; Teron'gor befand sich tiefer im Mausoleum und griff bereits nach dessen Seelen. Doch die Legion verlor ihren offenen Zugang. Für einen Augenblick lagen wieder Welten zwischen Argus und Draenor, und die Verteidiger konnten dem Verräter folgen, der diese Entfernung hatte auslöschen helfen.